Unsere Gärtnerei

Knackig und frisch aus eigenem Anbau

Was 1993 als kleiner Nebenerwerbs-Gemischt- Betrieb gestartet wurde, ist heute ein Verbund von zwei Unternehmen. Unter der bioLesker Gemüsegärtnerei sind alle ca. 1,5 ha Unterglas- und Foliengewächshausflächen zu Hause. Aktuell in Planung ist die Verdoppelung der Gewächshausflächen auf ca. 3 ha in Stadtlohn. Zusätzlich verantwortet die Gemüsegärtnerei den gesamten Freilandanbau mit zur Zeit ca. 18 ha. 

Die bioLesker KG schließlich vermarktet über unseren Hofladen sowie unseren Lieferservice möglichst viel von den eigenen Erzeugnissen, die alle gemäß den strengen Richtlinien des Bioland-Verbandes, dem wir seit 1993 angehören, produziert worden sind. 

Von A wie Aubergine bis Z wie Zwiebel und Zucchini: Fast 50 verschiedene Gemüse bauen wir übers Jahr gesehen auf unseren, zum Teil bewässerbaren, Freilandflächen und in den Gewächshäusern an. 
Im Winter 2009/2010 haben wir unsere Unterglas-Flächen um ein 12.200 m² großes, modernes und CO² neutral beheiztes Gewächshaus erweitert. Hier bauen wir ab Mitte Januar Strauchtomaten und ab Anfang Februar Schlangengurken an. Ende 2021 kommen weitere 14.500 m² hinzu. 

Zu unseren wichtigsten Anbaukulturen zählen im Freiland Salate, fast alle Kohlarten, Kürbis, Sellerie, Fenchel, jede Menge Kräuter und Kartoffeln. Im Gewächshaus dreht sich fast alles um Schlangengurken und Strauchtomaten, aber auch Auberginen und Paprika. Hier sind wir absoluter Spezialist und können aufgrund der Nutzung von Abwärme, bereits früh im Jahr erste Gurken und Tomaten anbieten. Die Folienhäuser und das ältere Gewächshaus werden hauptsächlich für den Anbau der Kräuter genutzt. Dadurch können wir früher mit der Ernte starten und bis fast Weihnachten eigene Kräuter anbieten.
 

Ökologischer Anbau

Viele gute Gründe für den ökologischen Landbau


Es gibt viele gute Gründe sich beim Einkauf konsequent für Lebensmittel aus kontrolliert ökologischer Erzeugung zu entscheiden. Der Verzicht auf Pestizide und synthetische Mineraldünger und die damit verbundene Schonung von Böden, Grundwasser und ganzen Ökosystemen ist nur einer davon. Ebenso wichtig ist sicher der gesundheitliche Aspekt: Denn Bioprodukte enthalten nur ein Minimum an Schadstoffen, dafür aber, bedingt durch den schonenden Anbau, eine Fülle wertvoller Vitalstoffe und Vitamine. Und dass Obst, Gemüse oder auch Fleisch aus biologischer Erzeugung meist den Geschmack und das Aroma beinhalten, das wir bei konventionellen Produkten schon seit Jahrzehnten vermissen, ist längst ein offenes Geheimnis. 

Der Ökolandbau leistet aber auch einen wertvollen Beitrag zur Arterhaltung bzw. Sortenvielfalt. Ginge es nach den industriellen Erzeugern hätten wir bald nur noch ganz wenige Sorten zur Verfügung, die so hochgezüchtet sind, dass sie nur durch massiven Chemieeinsatz den gewünschten Ertrag bringen. Anspruchslose, schädlingsresistente, aber dafür geschmacklich hervorragende Sorten sind dagegen immer mehr unter Druck geraten und in vielen Fällen schon ganz verschwunden. Ein weiteres Argument für "bio": Der ökologische Landbau sichert eine stattliche Anzahl regionaler Arbeitsplätze. Ein sicherlich wichtiger Aspekt, der immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Viele Gäste erwarten, wenn sie zu Führungen auf unseren Betrieb kommen, einen Strickpullover tragenden Bauern, der lange Haare, eine verdreckte grüne Latzhose und Gummistiefel anhat. Dieses Klischee können wir und mit uns viele andere vorbildlich geführte Bioland Betriebe nicht erfüllen. Denn ökologischer Landbau heißt modern sein, innovativ nach Lösungen für gesamtgesellschaftliche und ackerbauliche Herausforderungen suchen. 
 

Ein gesunder und belebter Boden ist das Herzstück eines jeden Bioland- Betriebes. An der Pflege und der Ernährung des Bodens durch eine vielfältige Fruchtfolge, ausgewogene organische Dünger wie Mist oder Kompost zu sparen, heißt langfristige Fruchtbarkeit einzubüßen. Und so gilt unser Augenmerk stets dem Boden. Ökologischer Landbau heißt aktive Bodenpflege und Verbesserung, ist aktiver Natur- und Umweltschutz und deshalb eine, leider kaum anerkannte, gesellschaftliche Leistung.

Wir sind Technikfreaks
Unsere Gewächshäuser, die Wohnhausheizung, unsere Kühlhäuser: all das wird von einem Klimacomputer gesteuert. Von jedem Rechner oder Tablet aus ist der Zugriff möglich. 
Unser Motto lautet: Wir brauchen die modernere und bessere Technik als unsere konventionellen Kollegen. Denn wir wollen nicht durch Gift und Dünger, durch Herbizide und Fungizide, Schwächen eines fruchtbaren Bodens ausgleichen.
Moderne Hacktechnik, teilweise Kameragesteuert, hilft uns Bio-Betrieben Zeit und Kosten zu sparen. Wir wollen nicht zurück in die Vergangenheit. Wir arbeiten an Lösungen für die Zukunft.

Vielfalt statt Monokultur
Nur vielfältige Ökosysteme sind stabil und überlebensfähig. Natürlich haben unsere konventionellen Kollegen höhere Einzelerträge. Noch! Aber zu welchem Preis? Nährstoffaustrag ins Grundwasser, Pestizidnachweis im Essen trotz aller Beteuerungen es sei sicher. Das Modell der konventionellen Landwirtschaft mit seinem gewaltigen Input an Energie und Betriebsmitteln kann für die Welt, vor allem für die sogenannte Dritte Welt, kein Erfolgsmodell werden. Die unter ständiger Sonne und Trockenheit leidenden Böden brauchen Humus und eine vielfältige Fruchtfolge. Nur so wird der Hunger besiegt.
Keiner behauptet, dass der ökologische Landbau perfekt ist. Aber er kümmert sich, sucht Lösungen und bietet derzeit das weitaus bessere Modell für den größten Teil unserer Erde.

Gemüse direkt von uns

Lokal, regional, direkt von uns

Frische Salate
Ob Feldsalat in Herbst und Winter, Spezialitäten wie Babyleaf, Salanova oder Kopfsalat, Rucola und Co. – bei uns gibt es fast das ganze Jahr hindurch frische Salate vom eigenen Feld und aus den Gewächshäusern. Frische die man sieht.

Gurken
sind unsere Spezialität. Kein anderer regionaler Biolandbetrieb baut so viele und so früh Gurken an. Bereits im März beginnen wir mit der ersten Ernte der Schlangengurken und im Laufe des Jahres folgen Mini-Gurken und Landgurken. Bis in den Oktober/November hinein haben wir eigene, leckere Gurken. 

Tomaten
Von Anfang April bis Mitte Dezember haben wir eigene Tomaten. Durch unsere modernen und überwiegend CO² neutral geheizten Gewächshäuser sind wir auch hier weit vor vielen anderen Bioland Kollegen mit Tomaten am Markt. Neben den klassischen Strauchtomaten haben wir auch Flaschentomaten, Ochsenherztomaten, Cherry- und Cocktailtomaten und die unglaublich aromatischen  San Marzano-Tomaten im Anbau. Testen Sie den besseren Geschmack.

Aromatische Kräuter
Petersilie, Liebstöckel, Koriander, Schnittlauch, Majoran, Zitronenmelisse, Minze, Dill, Salbei, Oregano, Thymian Estragon, Rosmarin - Im Sommer duftet es auf unseren Felder und lässt keine Wünsche für die kreative Küche übrig. Frisch vom Feld schmeckt es doch am besten!

Paprika
Wir produzieren neben den klassischen roten, orangen und gelben Paprikas auch viele spitze und Minipaprika-Sorten und auch weiße oder lila Paprika haben wir zeitweise angebaut. Hier haben wir im Sommer ein wirklich reichhaltiges Sortiment aus eigener Erzeugung

Kartoffeln
bauen wir zeitweise an. Durch unseren sandigen Heideboden ist die Qualität der Kartoffeln besonders gut. Sowohl die festkochenden Sorten, als auch die vorwiegend festkochenden Sorten überzeugen durch guten Geschmack und ansprechende Kocheigenschaften. Auch Süßkartoffeln wachsen in unserem Boden besonders gut. 

Viele verschiedene Kohlsorten
Wir haben sämtliche Kohlsorten im Anbau, vom Chinakohl über Kohlrabi bis Stielmus und Spitz- und Grünkohl, Rot- und Weißkohl, Wirsing und Rosenkohl, Besonderes wie Jaromakohl, Romanesco und Flower Sprouts  und natürlich auch Blumenkohl und Brokkoli. 

Und vieles mehr...
Fenchel, Auberginen, Ingwer, Sellerie, Pastinake, Zucchini, Möhren, rote und gelbe Bete, Mangold, ab und an auch Kürbis, Mairübchen, Spinat, Schwarzwurzeln, Radieschen, Rettich, Zwiebeln, verschiedene Bohnen, Porree, Schnittknoblauch und viele weitere leckere Gemüsesorten haben wir über das Jahr gesehen im Anbau - so bleiben keine Wünsche offen. Und sollte Ihnen doch etwas fehlen, sprechen Sie uns an!