Für das Weizen Baguettemehl wird besten demeter-Weizen und aromatischen Gerstenmalz verwendet. In der Spielberger Mühle wird das Getreide in mehreren Schritten mit größter Sorgfalt und
Fingerspitzengefühl vermahlen und anschließend Weizenmehl mit, Gerstenmalz gemischt. Dadurch entsteht eine hervorragende Kombination aus Aroma, Konsistenz und Backergebnis. Durch die Mischung
kann ein traditionell französisches, malzaromatisches Baguette mit einer weichen Krume und einer feinsplittrigen Kruste gebacken werden. Das Weizen Baguettemehl, die französische
Typenbezeichnung wäre hier T65, ergänzt das einzigartiges Spezialmehl Sortiment der Spielberger Mühle. Das Baguette gelingt am besten mit einem Baguetteblech. In der Spielberger Mühle sind es
vor allem die Menschen, die mit großer Sorgfalt arbeiten – sie machen den Unterschied zwischen einer Handwerksmühle und einer Industriemühle aus. Die Spielberger Mühle ist kein
computergesteuerter, lebensmitteltechnologischer Prozessautomat – ohne die Menschen kann hier kein Mehl gemahlen werden. Natürlich wird auch gepumpt, gefördert, gebürstet, geschrotet und
gemahlen – mit Maschinen, Lärm und präzise gesteuerten Abläufen. Doch in einer Handwerksmühle läuft das nicht automatisiert und standardisiert ab. Die Müller:innen arbeiten mit handwerklichem
Geschick und viel Fingerspitzengefühl, um den aufwändigen, komplexen Prozess der Müllerei zu steuern. Um Mehl von erstklassiger Qualität zu gewinnen, setzen sie all ihre Sinne ein: An den
Vibrationen im Gebäude spüren die Müller:innen, ob die Mühle richtig läuft. Sie hören jede noch so kleine Abweichung vom Soll. Mit Händen, Augen und Nase prüfen sie die Qualität. Sie fühlen
und sehen, ob das Mehl die richtige Struktur hat. Und am aromatischen Duft erkennen sie, ob die Arbeit gelungen ist.