Ihren Namen bekam diese Frucht in Neuseeland, und zwar von dem dort lebenden Laufvogel Kiwi-Kiwi. Ursprünglich stammt die Kiwi aber aus China. Daher ihr anderer Name, "chinesische
Stachelbeere". Neuseeland ist heute der größte Kiwi-Produzent der Welt, Italien der zweitgrößte. <br>Aber auch anderswo werden die Früchte angebaut.<br><br>Die
strauchähnliche Kletterpflanze rankt sich an Pfählen und Gittern bis zu 8 m hoch. Bis zu 70 kg der länglich-ovalen und behaarten Früchte trägt eine Pflanze pro Jahr.<br><br>Die
zunächst grüne, bei reifen Kiwis bräunliche Schale ist nicht essbar. Um so besser schmeckt das saftige, kräftig grüne Fruchtfleisch. <br>Es ist süß-säuerlich und erinnert an Erdbeeren
und Stachelbeeren.<br><br>Kiwis wiegen zwischen 75 und 100 g und werden bis zu 8 cm lang, die bekannteste Sorte heißt
"Hayward".<br><br><b>Inhaltsstoffe:</b><br>Mit 71 mg Vitamin C auf 100 g Fruchtfleisch liegt die stachelige Grüne noch vor der Zitrone. <br>An
Mineralstoffen ist ihr Gehalt an Kalium hervorzuheben. Außerdem enthalten Kiwis noch das Eiweiß spaltende Enzym Actinidin. Es soll bei Verdauungsproblemen helfen und den Cholesterinspiegel im
Blut günstig beeinflussen.