

30.07.2010
Vor einigen Wochen trat das neue EU-Biosiegel in Kraft. Doch anstatt die bisherigen Unklarheiten zu beseitigen verunsicherte es die Verbraucher zusätzlich, da damit ein weiteres Siegel auf den Markt kam. Ähnlich ist es bei der Naturkosmetik. Der Markt für Naturkosmetik verzeichnete in den vergangenen Jahren großes Wachstum. Viele große Hersteller wollten an diesem Erfolg teilhaben. Das geht verhältnismäßig einfach, da der Begriff „Naturkosmetik“ nicht geschützt ist. Es geht sogar soweit, dass sich quasi jede Creme „Bio“ nennen darf, da die EU weite Ökoverordnung nur für Lebensmittel gilt. Um dem Kunden dennoch etwas an die Hand zu geben haben seriöse Naturkosmetikhersteller eigene Kriterien und Siegel entwickelt. Doch auch hier gibt es nicht nur ein Siegel, sondern verschiedene, was wiederum den Verbraucher verwirrt. Die aktuelle Ausgabe der Schrot und Korn erklärt die Unterschiede zwischen den verschiedenen Siegeln und zeigt sehr anschaulich, was Naturkosmetik von konventioneller Kosmetik abgrenzt. Den Artikel finden Sie hier oder die gesamte Ausgabe der Schrot und Korn bei uns im Laden. Bei Fragen steht Ihnen das Team von bioLesker gern mit Rat und Tat zur Seite.
16.07.2010
Urlaubszeit bedeutet endlich mal wieder Zeit für ein gutes Buch. Wir von bioLesker möchten Ihnen einen Buchtipp mit in die Ferien geben:
Durch unser Land geht eine regelrechte „Grüne-Welle“: Die großen Unternehmen in unserem Land legen sich ein grünes Firmenimage zu. Selbst eine große Fastfoodkette dachte für einen Moment darüber nach, „grün“ zu werden. Experten sprechen hierbei von dem sogenannten Greenwashing. In Zeiten von Naturkatastrophen und dem Klimawandel sind wir alle auf diese Themen sensibilisiert. Als engagierter Bürger sehen wir uns in der Pflicht auch einen Teil dazu beizutragen: Man müsste mal…man sollte doch…warum macht man nicht…Doch oft bleibt es bei dem bloßen Vorhaben etwas verändern zu wollen. Die Journalistin und Autorin Kathrin Hartmann räumt in ihrem Buch „Ende der Märchenstunde – Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt“ schonungslos mit dieser Scheinwelt auf.
Das bioLesker Team wünscht Ihnen an dieser Stelle sonnige und erholsame Ferien!
02.07.2010

Es hat zwölf weiße Sterne auf grünem Grund in Form eines stilisierten Blattes. Am 1.Juli hat das neue EU Bio-Siegel das Licht der Biowelt erblickt. Initiiert wurde das neue Siegel von der EU-Kommission, um dem Verbraucher mehr Orientierung beim Einkaufen zu bieten.
Mit dem Logo müssen nun alle vorverpackten Ökolebensmittel gekennzeichnet werden. Neu an dem Siegel ist der zusätzliche Kontrollcode, der angibt von welcher Ökokontrollstelle das Produkt zertifiziert wurde.
Für Deutschland sieht das beispielsweise so aus: DE-ÖKO-000 „DE“ steht für Deutschland, „ÖKO“ für ökologisch und „000“ ist hier nur ein Platzhalter und gibt sonst die Nummer der Ökokontrollstelle an.
Doch nach wie vor gibt es kein einheitliches Bio-Siegel. Neben dem neuen EU Bio-Siegel gibt es weiterhin das deutsche sechseckige Bio-Siegel, ebenso wie die Zeichen der ökologischen Anbauverbände beispielsweise von Demeter oder Bioland.
Auf den ersten Blick also nur ein weiteres Siegel im „Siegelwald“? Viele Verbraucher fragen sich an dieser Stelle worin sich die einzelnen Siegel unterscheiden oder ob sie sich überhaupt unterscheiden.
Mit dem EU-Biosiegel gekennzeichnete Produkte müssen mindestens die Anforderungen der EU-Öko-Verordnung erfüllen. Demnach müssen 95 Prozent der Inhaltsstoffe ökologisch produziert sein.
Darüber hinaus gibt es private Siegel, wie Demeter, Bioland und Naturland, die erweiterte und strengere Anforderungen stellen. Jedoch müssen auch die Produkte der Verbände zunächst die EU-Verordnungen und zusätzlich die Standards der Verbände erfüllen.
Die Zertifizierung nach EU-Verordnung ist also immer die Grundlage. Was der Verbraucher zusätzlich wissen sollte- der Begriff „Bio“ ist durch EU-Recht europaweit geschützt. Produkte, die den Begriff „Bio“ tragen müssen den Anforderungen der EU-Öko-Verordnung entsprechen.
Für uns von bioLesker ist „Bio“ nicht gleich „Bio“. Die EU-Öko Verordnung ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Doch gerade die erweiterten und strengeren Verordnungen der Verbände machen den Unterschied. Die Verbände fordern, dass der gesamte Betrieb ökologisch wirtschaften muss, während beim EU-Siegel eine Teilbewirtschaftung ausreicht.
Wir von bioLesker gehören der Anbaugemeinschaft Bioland an. Unsere Anbauweise basiert auf einer Kreislaufwirtschaft, die ohne synthetische Pestizide auskommt. Durch eine abwechslungsreiche Fruchtfolge wird der Boden mit den nötigen Nährstoffen versorgt.
Einen direkten Vergleich zwischen Bioland und EU Bio finden Sie in tabellarischer Form hier
Sie als Verbraucher können also sicher sein, dass bei unseren Produkten von bioLesker, wirklich alles Bio ist. Und wenn Sie mal „den Wald vor lauter Siegeln“ nicht mehr sehen, steht Ihnen unser Team von bioLesker gerne mit Rat und Tat zur Seite.
25.06.2010


Ganz nach diesem Motto hat eine Gruppe von Fahrradfreunden zum dritten Mal für den guten Zweck in die Pedale getreten. An nur einem Tag wurden 230km mit dem Fahrrad zurück gelegt. Das Ziel der Tour: Noderney.
Entstanden war die Idee vor drei Jahren aus einer „Bierlaune“ heraus, so Teilnehmer Christian Rothering. Nach einer Fahrradtour nach Düsseldorf wurde nach einer neuen Herausforderung gesucht. So entstand die Idee an einem Tag bis nach Norderney zu fahren und gleichzeitig Spenden zu sammeln. Eine Gruppe von anfangs 13-14 Radlern suchte sich einen Paten, der pro gefahrenem Kilometer 50ct spendete. Der Erlös kam am Ende dem Stadtlohner Hospiz und der Tafel zugute. Christian Rothering betont: „Wir sind keine Profifahrer. Im Gegenteil, bei uns ist von der klassischen Gazelle bis zum Rennrad alles vertreten. Jeder fährt mit dem, was bei ihm in der Garage zu finden ist.“ In diesem Jahr ging es also zum dritten Mal nach Norderney. Die Teilnehmerzahl ist mittlerweile auf beachtliche 23 angestiegen. Dieses Mal wurden auch für die Trikots Sponsoren gesucht. So kam es, dass auch wir von bioLesker von der Aktion erfahren haben. Wir haben uns gedacht, dass so viel Einsatz unterstützt werden muss und waren gerne bereit die Trikots mit zu sponsern. Aber wer so sportlich unterwegs ist muss auch zwischendurch mal die Energiereserven wieder auffüllen, so dass wir noch eine Kiste Bananen als Reiseproviant mit auf den Weg gegeben haben.
Christian Rothering erklärt, dass es einen genauen Streckenplan gab. Morgens um fünf Uhr ging es los. Das Tagesziel, die 230km bis nach Norderney, mussten bis spätestens um 20:30h erreicht sein, weil da die letzte Fähre fuhr. Während der Fahrt gab es feste Pausenzeiten, bei denen die Energiespeicher zum Beispiel mit einer Banane wieder aufgefüllt werden konnten. In diesem Jahr musste das Team Wind und Regen trotzen. „Da kann es schon mal sein, dass es am Ende etwas knapp wird und eine Pause auch mal etwas kürzer ausfallen muss“, so Christian Rothering. Doch noch rechtzeitig um 20 Uhr fanden sich die Radler an der Fähre ein.
In diesem Jahr sind knapp 4000 Euro zusammen gekommen. Der Erlös soll zur Hälfte an das Stadtlohner Hospiz und die Dieter Bauer Stiftung gehen.
Uns von bioLesker haben die Idee und der Einsatz beeindruckt. Es ist ein gutes Beispiel zu zeigen, dass jeder von uns etwas machen kann. Vielleicht haben Sie auch schon seit langem eine ähnliche Idee, es fehlte aber bisher immer die Zeit und die Muse sie umzusetzen? Wir würden uns freuen, wenn Sie jetzt beim Lesen einen kleinen Anstoß bekommen haben und mit Ihrer Idee durchstarten.

18.06.2010


Auf den ersten Blick klingt es nach einem Besuch auf dem politischen Regierungsspielfeld in NRW. Doch darum geht es uns heute einmal nicht. Wir von bioLesker möchten Ihnen heute unser neustes Teammitglied vorstellen. Seit gut einem Monat freuen wir uns Andre Schmitz als Gärtnermeister in unserem Team zu haben.
Wenn man seinen neuen Arbeitsplatz einmal nicht in Worten, sondern in Farben beschreiben möchte, so passt rot-grün sehr gut.
Seit September des letzten Jahres hat sich der Biolandhof Lesker in eine große Baustelle verwandelt. Die Anbaufläche des Betriebes wurde durch ein Gewächshaus mit zwei Abteilen und einer Anbaufläche von insgesamt 12.200m² erweitert. Außen gibt es noch einiges zu tun, doch Innen haben schon im März die ersten Tomaten und Gurken Einzug gehalten.
„Es macht großen Spaß von Anfang an dabei zu sein“, so Gärtnermeister Andre Schmitz. Bei einem Gang mit ihm durch die neuen Gewächshäuser sieht man rot und grün soweit das Auge reicht.
Man merkt schnell, dass hier eine Menge Arbeit wartet: „Ich habe hier bei bioLesker die Gelegenheit mit der neusten und modernsten Technik zu arbeiten, das macht sehr viel Spaß“.
Seine Ausbildung zum Gemüsegärtner hat Andre Schmitz 1998 in einem konventionellen Betrieb gemacht. 2002 hat er dann in die Biobranche gewechselt. „Es ist mir sehr wichtig die Natürlichkeit zu bewahren.“ Im Vordergrund seiner Arbeit stehen für ihn der Verzicht auf giftige Pflanzenschutzmittel und die gesundheitlichen Aspekte.
Bis 2007 hat Andre Schmitz in Schleswig Holstein gearbeitet und ist danach nach Heidelberg gezogen, um dort seinen Gärtnermeister zu machen. Im November 2009 hat er sich zusammen mit seiner Frau eine viereinhalb monatige Auszeit in Neuseeland genommen. Während dieser Zeit haben sie viel von dem Land und der fremden Kultur kennen gelernt: „Wir haben einmalige Landschaften gesehen“.
Doch ganz da bleiben wollte er nicht. Sein Weg zu bioLesker war etwas ungewöhnlich: Nicht er hat sich um den Job beworben, sondern der Job hat quasi bei ihm an der Tür geklopft. „Auf der Seite der Landwirtschaftskammer stand, dass ich Gärtnermeister bin und eine neue Tätigkeit suche. Und so kam es, dass sich Franz-Josef Lesker sozusagen bei mir beworben hat.“
Wir von bioLesker freuen uns über so tatkräftige Unterstützung im Team und hoffen auf viele weitere gemeinsame rot-grüne Tomaten und Gurken Zeiten.
11.06.2010
Alle Welt schaute in den letzten Tagen nach Südafrika und wird es auch in den kommenden so machen. Die Fußballweltmeisterschaft steht unmittelbar vor der Tür. Südafrika ist so oft Thema in den Medien wie schon lange nicht mehr. Auch wir von bioLesker möchten das als Anlass nehmen einmal genauer hinzuschauen. Aber nicht auf die Fußballweltmeisterschaft, sondern auf die dortige Biobranche.
Auf der BioFach 2010, der Weltleitmesse für Bioprodukte, waren in diesem Jahr 55 Aussteller aus Afrika vertreten. In den meisten Ländern Afrikas gelten die Märkte als ein Motor für Nachhaltigkeit. Doch wie sieht der Markt genau aus? Der Markt zeichnet sich durch seine große Zahl an Kleinbauern aus. Politisch sind die Regionen sehr instabil, was die Situation der Kleinbauern nicht gerade verbessert. Die Etablierung des Fairen Handels sichert für viele ihre Existenz. Im Biosektor gibt es bisher noch einige Probleme, wie Zahlungsschwierigkeiten der Supermarktketten, Transportschwierigkeiten und Lieferengpässe seitens der Landwirte. Auf der Messe wurde in diesem Zusammenhang auch das neue Handbuch „The Organic Business Guide“ vorgestellt, was als Leitfaden für den Aufbau von Kleinunternehmen dienen soll.
In den vergangenen Jahren konnten erste Erfolge im Anbau der Bio-Baumwolle verzeichnet werden. In vielen Ländern Afrikas hat Baumwolle als wirtschaftliches Exportgut einen sehr hohen Stellenwert. Um einen Eindruck zu bekommen: In Burkina Faso beispielsweise werden jährlich 440.000 Tonnen Baumwollfasern produziert. Mit dem Anbau sind aber gleichzeitig auch einige Gefahren verbunden. In vielen Gewässern sind Pestizidrückstände zu finden, was sich nicht nur auf die Menschen, sondern auch auf die Pflanzen- und Tierwelt auswirkt. Der Anbau von Bio-Baumwolle bringt viele verschiedene Vorteile mit sich. Ein Projektbeispiel aus Benin: Dort ist Baumwolle mit 64 % das Hauptexportgut. Ein Projekt zum Schutz der Bäuerinnen und Bauern zeigte erste Erfolge. Neben den gesundheitlichen Vorteilen sprechen auch die Abnahmegarantie und die „Bio-Prämie“ für einen Umstieg. Viele Eltern haben durch das Mehreinkommen die Möglichkeit ihre Kinder in die Schule zu schicken.
Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass einiges im Wandel ist. Doch nach wie vor gibt es viele Baustellen, die es noch zu bearbeiten gibt. In dieser Woche einmal eine etwas andere Sicht von uns auf ein Land, das durch die Fußball Weltmeisterschaft zu einem bisher nicht gekannten Interesse von Seiten der Medien gekommen ist. Angesichts des sportlichen Großereignissen wünschen wir, von bioLesker, Ihnen eine spannende WM und sagen dazu nur: „Yebo“.
05.06.2010
Mit einer erneuten Untersuchung der Biolebensmittel sorgt Stiftung Warentest für Unsicherheit und Verwirrung unter den Konsumenten:
Bei einer Auswertung von 52 Lebensmitteltests ist die Stiftung Warentest zu dem Fazit gekommen: „Biolebensmittel sind nach den Qualitätsurteilen unserer Tests nicht besser als herkömmliche Produkte.“ Im Jahr 2007 war die Stiftung bereits zu einem ähnlichen Urteil gekommen. Die Ergebnisse führten damals zu einer regelrechten „Schlagzeilen-Welle“ in den Medien. Dass damals die Zeitschrift Test dann belegen konnte, dass Bio doch sehr oft besser ist, wurde kaum wahrgenommen. Schlechte Nachrichten verkaufen sich ja bekanntlich besser.
Doch was ist an der erneuten Untersuchung dran? Besteht wirklich kein Unterschied zwischen biologisch und konventionell hergestellten Lebensmitteln? Stiftung Warentest gesteht Biolebensmitteln zwei Vorteile zu: „Pestizide kommen in der Bioware selbst in geringen Mengen selten vor. Außerdem können Käufer von Biolebensmitteln Unternehmen unterstützen, die soziale, ethische und ökologische Verantwortung übernehmen. Unsere Untersuchungen zeigen, dass dabei auf die Biobranche Verlass ist.“
Der Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) kritisiert das Testergebniss, dass Bio-Produkte im Durchschnitt keine höheren Gehalte an gesundheitsfördernden Inhaltstoffen aufweisen. Dieses Ergebniss stehe jedoch im Widerspruch zu europaweiten Vergleichsstudien. Stiftung Warentest weist der Bewirtschaftungsweise, sprich der Art und Weise, wie der Anabu erfolgt, eine untergeordnete Rolle zu. Doch das sei der entscheidende Punkt. Bei Erzeugung unter gleichen Bedingungen schneiden Bio-Produkte bei ihren Inhaltsstoffen deutlich besser ab als konventionelle, so der BÖLW.
Experten kritisieren nach wie vor die Testverfahren der Stiftung Warentest. In diesem Jahr wurde bereits ein besonderes Augenmerk auf den Aspekt der Nachhaltigkeit gelegt. Doch: „Dieser Weg muss konsequent weitergegangen werden: Die Sensorik-Prüfer sollten speziell für den Test von Bio-Lebensmitteln geschult und Nachhaltigkeitsaspekte bei jedem Test geprüft und in die Benotung einbezogen werden.“ Die Schlagzeilen in den Medien lassen die Art und Weise, wie die Testergebnisse zu Stande gekommen sind, außen vor. Doch das ist unserer Meinung nach der entscheidende Punkt.
Was wir, von bioLesker, Ihnen an dieser Stelle noch mit auf den Weg geben möchten ist folgendes: Hinterfragen Sie die Schlagzeilen kritisch und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Für uns ist bio nicht gleich konventionell. Und danach Handeln wir auch. Diese Thematik lebt davon, dass man über sie redet und diskutiert. Scheuen Sie sich also nicht, uns Ihre Fragen zu stellen.
07.05.2010
Aus aktuellem Anlass und zur Information unserer Kunden geben wir hier eine Pressemitteilung unseres Anbauverbandes Bioland zum Dioxin Fund in Eiern wieder.
20.04.2010
Wir freuen uns sehr, Ihnen schon jetzt Schlangengurken aus eigenem Anbau anbieten zu können.
Die deutsche Schlangengurkenproduktion startete in den letzten Jahren (im Gegensatz zur holländischen und belgischen Gurkensaison ) frühestens Anfang Juni. Einer der Hauptgründe für diesen Wettbewerbsvorteil unserer Nachbarländer war, dass sie aufgrund niedrigerer Energiekosten ihre Gewächshäuser beheizen konnten - was laut den Bio-Richtlinien dieser Länder auch erlaubt war.
Uns Bioland-Betrieben dagegen war das Beheizen der Gewächshäuser bis auf wenige Ausnahmen bisher untersagt, sodass das Pflanzen der Gurkensetzlinge in ungeheizte Häuser auf Grund der noch bestehenden Frostgefahr frühestens nach den Eisheiligen Mitte Mai möglich war.
Durch enorme Fortschritte in der Gewächshaustechnik und die mittlerweile deutlich ausgeweitete Nutzung erneuerbarer Energien ist es jetzt aber auch für Bioland Betriebe richtliniengemäß möglich, ihre Gewächshäuser durch Nutzung der Abwärme von z.B. Biogasanlagen oder Blockheizkraftwerken zu heizen. Diese Gelegenheit nutzten wir, als ein Nachbarbetrieb eine Biogasanlage baute.
Wir entschlossen uns, noch rund 12 000m2 Hochglasgewächshäuser zusätzlich zu unseren bestehenden 2000m2 zu bauen. Alle Häuser werden nun durch die Abwärme der Anlage in Kombination mit einer Hackschnitzelheizung beheizt.
So ist es bereits jetzt möglich, die ersten eigenen Gurken, und bald auch Tomaten und Paprika, anzubieten.
Die jungen Gurkenpflänzchen werden in mit Kompost aufgedüngten Boden gepflanzt und von Hand mit warmem Wasser angegossen. Direkt an den Pflanzen sind auch die Bewässerungsschläuche verlegt, da eine gleichmäßige Bewässerung dieser stark Wasser zehrenden Pflanzen (eine Gurkenfrucht besteht zu gut 96 % aus Wasser) nach der Anwachsphase gewährleistet sein muss.
Damit die einzelnen Gurken ausreichend groß und schwer werden, müssen einige der konkurrierenden Blüten- und Fruchtansätze per Handarbeit entfernt werden. Während der Ernteperiode muss täglich geerntet werden, besonders bei warmem Wetter wachsen die Früchte enorm schnell.
Im biologischen Anbau spielt der Pflanzenschutz während der Kulturperiode eine besonders große Rolle. Das fängt schon bei der Sortenwahl an. Die heutigen Sorten bringen häufig schon Resistenzen gegen Krankheiten mit. Schädlinge werden mit Nützlingen wie Raubmilben oder Schlupfwespen bekämpft.
Gegen Krankheiten und Schädlinge, die vom Boden aus die Pflanze befallen, hilft eine Veredlung der Gurkenpflänzchen auf krankheitsresistente Kürbisunterlagen.
Gurken werden in ihrem ernährungs-physiologischen Wert besonders hoch eingeschätzt. Trotz des hohen Wasseranteils und des niedrigen Kalorienwertes (8kcal/100g) gehören Gurken aufgrund ihrer Gehalte an Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Kohlenhydraten und Vitaminen zu unseren gesündesten Gemüsearten.
Durch ein dem Insulin verwandten Ferment besitzen sie auch einen hohen diätetischen Wert für die Ernährung von Diabetikern. Ein durchblutungsfördernder Wirkstoff sorgt dafür, dass Gurken auch in der Kosmetik, z.B. für die berühmte Gurkenmaske, Verwendung findet. Zudem unterstützen harnsäurelösende und wassertreibende Stoffe die Entschlackung bei der Frühjahrskur.
Die Gurke – eine erfrischende, wohlschmeckende Bereicherung des Speiseplans und ein Allround-Gemüse für das Wohlbefinden.
18.02.2010
Woraus trinken Sie? Wovon essen Sie? Womit umgeben Sie sich? Was gleuben Sie, wie viel Plastik es in Ihrem Haushalt gibt?
Plastik ist leicht. Plastik ist praktisch. Plastik ist stabil. Plastik ist mittlerweile überall und wird in allen nur denkbaren Bereichen eingesetzt.
Wie zu allem, so gibt es auch zum Thema Plastik viele verschiedene Betrachtungsweisen. Es hat unbestritten Vorteile. Die Krux ist, das es aber eben auch große Nachteile hat. Plastik hat sich wie vieles andere auch langsam aber sicher immer mehr in unser Leben eingeschlichen.
Schnelle und abrupte Wechsel und Veränderungen nimmt jeder war. Langsame und schleichende werden meist nicht erkannt.
Darum kann man dankbar sein für Filme wie "Plastic Planet" von Werner Boote.
Boote will mit seiner Doku nicht dazu aufrufen, überhaupt kein Plastik mehr zu kaufen. Dies würde wenig Wirkung zeigen. Vielmehr gehe es ihm darum, „die Menschen zum Nachdenken zu bringen, sich zu überlegen, nicht mehr so viel Plastikramsch zu kaufen.“ Das fände er schon großartig. „Dann haben wir alle schon viel gewonnen“, fügt er hinzu.
Das sehen wir ähnlich und freuen uns auf seinen Film, der ab dem 25. Februar in den Kinos anläuft.
Mehr Info´s dazu finden Sie auch unter utopia.de
07.02.2010
Sehr geehrte Shop- Kundin, sehr geehrter Shop- Kunde
Lieferservicebetriebe gibt es nicht an jeder Ecke. Softwarelösungen für diesen speziellen Bereich auch nicht.
Wohl auch deshalb haben wir erst jetzt, nach 13 Jahren unserer Tätigkeit, den Schritt gewagt und in eine neue Software investiert.
Eine Investition von der wir uns viel versprechen. Auch und vor allem für unsere Kunden.
Zusammen mit dem neuen Warenwirtschafts- und Lieferserviceprogramm haben wir auch den Onlineshop gewechselt.
Das neue Erscheinungsbild ist unserer Meinung nach ganz gut geworden.
Interessanter sind jedoch die Funktionen. Hier haben Sie erstmals die Möglichkeit, ihre Bestellungen, egal ob online, per Mail, Fax oder Telefon aufgegeben, einzusehen und zu ändern.
Ebenfalls neu ist die Funktion den Urlaub über eine Kalenderfunktion selber eintragen zu können.
Aber testen Sie selbst. Doch bevor wir Sie auf den neuen Shop loslassen haben wir noch eine kleine Bitte:
Trotz der unermüdlichen Arbeit aller Büromitarbeiter in den letzten Tagen gibt es noch ein paar "optische" (verzerrte Bilder) und "strukturelle" (nicht alle Artikel sind da wo sie sein sollten) Unzulänglichkeiten. Diese bitten wir nachzusehen. Wir arbeiten daran und werden sie schnellstmöglich abstellen.
Hier der Tipp, bitte die Suche im Shop sowie den Kontakt zu uns zu nutzen.
Weiterhin bitten wir Sie, Ihre Bestellungen, die Bestätigung ihrer Bestellungen per Mail und die Einträge auf Ihrer Rechnung ( Vorlieben, Ausschlußwünsche usw.) genauer zu prüfen.
Der Shop und seine Bedienung sind sehr einfach und selbsterklärend. Der zentrale Unterschied zum alten Shop ist sicher der, das Sie vor dem eigentlichen Bestellvorgang, einen Liefertag auswählen müssen. Danach erscheint das Auswahlmenü auf der linken Seite in gewohnter Form und Aufteilung.
Nun aber viel Spaß beim shoppen unter oekobox-online.de/v3/shop/biolesker/index.html
P.S.: Als Benutzernamen geben Sie bitte Ihre Kundennummer oder Ihre E-Mailadresse ein. Als Passwort Ihre Postleitzahl. Bitte ändern Sie diese Zugangsdaten nach erfolgreichem LogIn.
26.01.2010
Liebe Kundin, lieber Kunde,
am 5. Februar werden wir unsere bisherige und mittlerweile 13 Jahre alte Softwarelösung durch eine neue ersetzen. An diesem Tag sind wir nur über Anrufbeantworter oder per Mail, nicht jedoch direkt zu erreichen.
In der darauf folgenden Woche vom 8. - 12. Februar sind wir morgens von 8 - 12.00 Uhr telefonisch erreichbar.
Ab dem 15. Februar läuft dann alles wieder normal und Sie erreichen uns von 8 - 16.00 Uhr.
Mit der alten Software geht leider auch der Internetshop und wird durch einen neuen ersetzt. Alle Kunden die einen Shopzugang haben werden in einer gesonderten Mail über den Zugang zum neuen Shop informiert.
Wir freuen uns auf das neue Programm und sind sicher, das es neben einigen Vorteilen für uns, auch für unsere Kunden viele Verbesserungen mit sich bringt.
Umstellungen und Neues bedeuten immer, egal wie gut man sich vorbereitet, Änderung der Abläufe und Gewohnheiten. Bitte haben Sie Verständnis, wenn am Anfang nicht alles ganz so schnell geht wie bisher gewohnt.
Ihr bioLesker Team
10.01.2010
Vor gut zwei Jahren haben wir mit der eigenen Gemüse-Jungpflanzenproduktion begonnen. Eine Betriebserweiterung die sich gut und schnell integriert hat. Warum also nicht mehr Jungpflanzen produzieren. Für Kollegen oder gar für ganz NRW?
Mehr als ein Jahr Recherche war nötig um festzustellen, dass das Risiko und die Investitionen zu hoch sind. Aber im Laufe dieses Prozesses hat sich eine andere Erweiterungsmöglichkeit aufgetan.
Und da wir nicht nur Gärtner und Händler sondern auch Unternehmer sind, lassen wir Chancen und günstige Gelegenheiten nicht verfliegen sondern nutzen sie.
Aus den Jungpflanzen sind so Strauchtomaten, Schlangengurken, Paprika und jede Menge Feldsalat für fast ganz Deutschland geworden.
Die Investitionen sind hoch geblieben, das Risiko nicht. Wir haben deshalb am 23. November, nach einer sehr intensiven Planungs- und Antragsphase die im Oktober 2008 begann, den Spatenstich gewagt.
In Zahlen heißt das: Es entstehen derzeit 12.300qm neue Gewächshausfläche mit einer 1.600qm großen Arbeits- und Kommissionierhalle, mit Büros, Gemüsewaschhalle und Sozialwohnungen für unsere Saisonarbeitskräfte.
Neben einer Hackschnitzelheizung die mit Strauch und Baumschnitt aus der Heckenpflege sowie Abfallholz betrieben wird, versorgt ein Biogasbetriebenes Blockheizkraftwerk nicht nur das Neue sondern auch Teile der älteren Gewächshäuser sowie alle Wohn-, Verkaufs- und Arbeitsräume mit CO² neutraler Heizenegie.
Im Gewächshaus selber werden wir Strauchtomaten und Schlangengurken von Anfang März bis Ende Oktober anbauen. Danach folgen Feldsalat, Rucola und Salate.
Sämtliche Ware ist für unsere Kunden und exklusiv für unseren Großhandelspartner Weiling in Coesfeld bestimmt. Durch unsere Investition werden viele Straßenkilometer gespart da die von uns zukünftig produzierte Ware bisher aus dem Europäischen Ausland kommt.
In Kürze werden wir auch Bilder online stellen sowie an dieser Stelle über den Baufortschritt berichten. Sie möchten schon sehen wie es fertig aussehen soll? Dann klicken Sie hier
15.12.2009
Wir, das gesamte bioLesker-Team, möchten Danke sagen. Danke all denen, die uns auch in 2009 ermöglicht haben das zu tun was wir am Besten können:
Bio- Gemüse produzieren und Naturkost verkaufen.
Neben dem Engagement für unser Patenkind Margret Sigauke in Namibia wollen wir so ein weiteres Zeichen setzen.
Die wichtigsten Änderungen der Bestell- und Auslieferzeiten für die Weihnachts- und die Silvesterwoche haben wir Ihnen hier online gestellt.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien das, was Sie sich zu Weihnachten wünschen. Möge es in Erfüllung gehen.
Ihr bioLesker Team
09.11.2009
Sechs Wochen vor Beginn der Weltklimakonferenz in Kopenhagen gerät auch die Landwirtschaft verstärkt ins Visier, ihren Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zu leisten. Denn Deutschland muss bis 2050 die Emissionen um mindestens 80 Prozent senken. Der Biolandbau könnte dabei eine zentrale Rolle als Problemlöser einnehmen. Wissenschaftliche Studien bestätigen dem Biolandbau eine bessere Klimabilanz als der konventionellen Landwirtschaft. Dies ist eine Kernbotschaft des heute von Bioland veröffentlichten Hintergrundpapiers „Klimaschutz und Biolandbau in Deutschland“.
„Flächendeckender Biolandbau ist in Deutschland möglich und aus Sicht des Klimaschutzes auch dringend notwendig“, so Thomas Dosch, Präsident von Bioland. Das Hintergrundpapier zeigt Wege auf, wie eine Gesamtumstellung der Landwirtschaft auf Biolandbau in Deutschland möglich ist und entkräftet den verbreiteten Vorwurf, der Biolandbau verbrauche zu viel Fläche. So würde eine Reduzierung des Fleischkonsum gemäß den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung das Klima stark entlasten und 4,2 Mio. ha Nutzfläche für den Biolandbau mobilisieren. Die konkrete Empfehlung an klimabewusste Verbraucher lautet daher: „Weniger Fleisch und dafür Bio“. Zusätzlich gut für das Klima wäre es, die Menge der weggeworfenen Lebensmittel drastisch zu reduzieren. In Deutschland landen mehr als 20 % der genießbaren Lebensmittel im Müll. Diese Verluste sind nicht nur ethisch bedenklich, sie stellen auch eine Verschwendung von Energie und Fläche dar. Durch Halbieren der Wegwerfrate von Lebensmitteln könnten 1,7 Mio. ha auf Biolandbau umgestellt werden.
Neben einem veränderten Konsumverhalten müssen auch in der Agrarpolitik andere Weichenstellungen vorgenommen werden. „Die für den Klimaschutz kontraproduktive Förderung bestehender Agroenergieverfahren muss beendet werden. In Zukunft muss die Priorität ‚Teller statt Tank’ gelten“, so Dosch. Durch einen entsprechenden Ausstieg könnten 1,7 Mio. ha für den ökologischen und klimaschonenden Anbau von Lebensmitteln mobilisiert werden. Eine weitere Forderung an die Politik ist die Beendigung der offensiven Exportstrategie Deutschlands bei Fleisch und Milchprodukten. Allein eine ausgeglichene Exportbilanz könnte 900.000 ha für eine ökologische Landnutzung mobilisieren.
Die Agrarpolitik verfügt bereits heute über effiziente Steuerungsinstrumente, den Beitrag der Landwirtschaft zum Klimaschutz wesentlich zu erhöhen. Sei es über eine zielgerichtete Verteilung der jährlich fast 7 Mrd. Euro europäischer Agrarzahlungen an deutsche Landwirte oder neue Lenkungsinstrumente wie die Einführung einer Abgabe auf mineralische Stickstoffdünger.
Quelle: Bioland
29.10.2009
Aus der jetzt veröffentlichten – insgesamt unappetitlichen – Bilanz der Lebensmittelkontrolleure für das Jahr 2008 heben sich die Ergebnisse für Bio-Produkte wohltuend ab. „Öko-Lebensmittel schmecken nicht nur besser, sie sind auch wesentlich schadstoffärmer“, unterstreicht Wolfgang Gutberlet, Vorstand von tegut und Vorstand der Assoziation ökologischer Lebensmittel-Hersteller (AoeL).
Lob gab es vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) jetzt insbesondere bei Obst und Gemüse aus der heimischen Bio-Landwirtschaft. In den 350 geprüften Proben aus Deutschland konnten demnach kaum Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und keine bedenklichen Schwermetallgehalte festgestellt werden. Während sich beispielsweise bei Birnen, Reis, Gurken, grünen Bohnen, Karotten und Pfefferminztee aus konventionellem Landbau teils erhebliche Schadstoffe fanden, zeigte sich das untersuchte ökologisch angebaute Obst und Gemüse als durchweg einwandfrei.
Das Land Baden-Württemberg, das seit 2002 jährlich eine breite Palette an Bio-Produkten auf Reinheit kontrolliert, stellte ebenfalls wieder Bestnoten aus. „Wie in den Vorjahren unterscheiden sich sowohl Häufigkeit von Rückstandsbefunden als auch Rückstandsgehalte von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittelwirkstoffen bei ökologischem Obst und Gemüse sehr deutlich im Vergleich zu konventionell erzeugter Ware“, heißt es in dem Bericht des Öko-Monitorings 2008.
Quelle: AoeL
09.10.2009
Sicher kennen auch Sie die Werbespots der GEZ mit dem Slogan "Natürlich zahl ich". Sie tun´s wie wir und viele viele andere wahrscheinlich auch. Unser Motto war auch immer und ist es nach wie vor, das wir für unabhängiges Fernsehen gerne bezahlen.
Wenn jedoch eine ganze Branche in Verruf gebracht wird, wenn ein Öffentlich-Rechtlicher Sender wie der NDR meint mit angeblichen Skandalmeldungen über eine Branche die sicher wie keine andere, dem Umweltschutz und der artgerechten Tierhaltung verpflichtet ist, Quote machen zu müssen, dann muss man das auch einmal in Frage stellen dürfen.
Erst nach Medienberichten sind wir auf den Beitrag "Geheimsache Bio" , der am 7.10. in der Sendung Panorama - Die Reporter lief, aufmerksam geworden.
Lesen Sie deshalb hier dazu auch die Stellungnahme von Bioland sowie eine Gegenüberstellung von Fakten aus früheren "Skandal"-Veröffentlichungen angeblich kritischer Journalisten. Ebenfalls sehr informativ ist dieser Beitrag über Pflanzenschutz im biologischen Apfelanbau.
Gerade im Bereich Lebensmittel tut Verbraucheraufklärung und nicht Quotenmacherei Not. Dennoch haben die Journalisten von Panorama ihre Story als große Enthüllungsgeschichte aufgemacht – und das handwerklich sehr gut. Kräftig schwarz-weiß gemalt, ordentlich auf Skandal gebürstet und die Branchenvertreter, die ein differenziertes Bild darstellen wollten, schlecht aussehen lassen. Kein Laie merkt, dass da aus den längeren Interviews genau die Passagen genommen wurden, die in das Schwarz-Weiß-Gemälde passten.
Wer uns und unsere Art zu arbeiten kennt wird eh nur mit den Schultern gezuckt oder dem Kopf geschüttelt haben. Wer sich aber nicht so gut mit diesem Thema auskennt oder biologisch hergestellten Lebensmitteln gegenüber kritisch eingestellt ist, wird sich bestätigt fühlen.
Natürlich gilt es auch innerhalb der Bio-Branche zu differenzieren. Niemand hat jemals behauptet, das bei uns alles ok ist. Auch wir müssen mit Mängeln und Missständen leben und unter diesen Bedingungen produzieren. Anders als viele andere haben wir dabei aber immer die Verhältnismäßigkeit und den Nutzen bzw. die mögliche Gefährdung der Umwelt im Blick und arbeiten aktiv daran, auch in der Forschung, vorhandene Risiken oder dauerhaft nicht tragbare oder gewollte Praktiken zu ersetzen.
Wenn alle Branchen so transparent arbeiten würden wie es die Bio-Betriebe tun wäre für die Verbraucheraufklärung schon sehr viel getan.
01.10.2009
Als Gemüsegärtner mit Direktvermarktung hat man eines meistens nicht: Zeit. Dennoch wollen wir gerne unseren Beitrag zu einer Atomenergiefreien Zukunft leisten und rufen deshalb über unsere Website immer wieder zu Aktionen auf oder informieren an dieser Stelle darüber.
Unsere Meinung wird sicher nicht von allen geteilt. Trotzdem muss dieses Thema gerade jetzt in den Medien und in den Köpfen der Politiker bleiben.
Oppositionell ist ein Ausstieg aus dem Ausstieg nicht mehr zu verhindern. Wir glauben aber das die Anti- Atomkraftbewegung auch so stark genug ist einen Wiedereinstieg in diese gefährliche, überflüssige Steinzeittechnologie zu verhindern.
Im Internetzeitalter ist das leichter denn je. Wenn auch Sie etwas gegen den Wiedereinstieg tun wollen gibt es viele Möglichkeiten. Zum Beispiel online den "offenen Brief an Merkel, Seehofer und Westerwelle" unterzeichnen. Das geht mit wenigen Klicks in 2 Minuten.
Und eines können Sie auch tun: Sagen Sie weiter, wie einfach es ist, online Flagge zu zeigen. Bereits 38.000 Menschen haben in den ersten 48 Stunden nach Auflegen des Briefes online unterzeichnet. Und je mehr es isnd, desto eher werden die Politiker einlenken.
Für seine Bürgerrechte muss jeder selber etwas tun. Die Politik ist schon zu oft den Einflüsterungen der Lobbyisten erlegen. Werden Sie aktiv.
14.09.2009
In Deutschland bahnt sich ein Lebensmittelskandal an, der die gesamte EU betreffen könnte.
In Brot und Müsli wurde illegale Gen-Leinsaat entdeckt, die nur in einer einzigen Saison in Kanada angebaut wurde - vor neun Jahren! Die Behörden erfuhren über das Europäische Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel von dem Fund.
Bei der Gen-Leinsaat handelt es sich um die Linie FP967, Handelsname CDC Triffid. Sie ist herbizidtolerant und antibiotikaresistent. Die Saat hat keine Sicherheitsüberprüfung der europäischen Behörden durchlaufen und darf somit nicht in die EU eingeführt werden - schon gar nicht als Lebensmittel.
Die alarmierten Behörden stellten ihrerseits Untersuchungen an. Dabei fand das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg in 16 von 41 Proben Spuren der illegalen Gen-Leinsaat - fast 40 Prozent und durchweg aus konventionellem Anbau. Die 14 Proben aus Öko-Anbau waren sauber.
Die verunreinigten Proben enthielten bis zu einem Prozent CDC Triffid. Das klingt harmlos, ist aber viel. Gentechnikbefürworter versuchen schon seit längerem, die scharfen Richtlinien der EU für Saatgut aufzuweichen. Doch selbst die Gentechnikindustrie geht dabei von einem sehr viel niedrigeren Grenzwert aus: von maximal 0,1 Prozent Verunreinigung mit nicht zugelassenen Gen-Pflanzen.
Kanada ist das weltweit wichtigste Anbauland für Leinsaat. Der größte Teil wird in die EU exportiert. 2006 waren das 407.000 Tonnen, zwei Drittel des gesamten EU-Leinsamenimports. Die Saat wird für Brot und Brötchen, Müsli und Leinöl verwendet oder kommt als Leinsamen direkt in den Handel.
Die enge Handelsverflechtung zwischen Kanada und der EU könnte dazu beigetragen haben, dass Kanada die Zulassung von CDC Triffid 2001 zurückzog. Seitdem ist der Anbau dort verboten. Wie die illegale Saat neun Jahre später in deutschen Brötchen auftauchen konnte, ist eine von vielen Fragen, die der Fall aufwirft.
Auf jeden Fall bestätigt er, dass Kritiker wie der Gentechnikexperte Alexander Hissting von Greenpeace zu Recht warnen: "Die Gentechnikindustrie hat ihre künstlichen Geschöpfe nicht im Griff. Werden sie in die Natur freigesetzt, sind sie nicht mehr rückholbar und verbreiten sich unkontrolliert."
Hissting fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, ihre Pro-Gentechnik-Politik aufzugeben. Alle Parteien sollten Farbe bekennen und sagen, wie sie die deutsche Bevölkerung vor illegaler Gentechnik schützen wollen. Auch die deutschen Behörden müssen jetzt Ross und Reiter nennen: Welche Hersteller und welche Marken sind von dem Skandal betroffen?
"Die Haltung der Parteien zur Gentechnik könnte auch bei der Bundestagswahl eine Rolle spielen. Ein großer Teil der Bundesbürger lehnt Gentechnik im Essen ab. Dass sie, ohne es zu wissen, bereits zu Versuchskaninchen geworden seien, dürfte sie wohl kaum erfreuen," so Hissting.
Quelle: Greenpeace
07.09.2009

Aus zeitlichen Gründen geben wir hier den Originaltext einer Newsmail von Campact weiter ohne ihn zu kommentieren:
Was für ein Tag, was für eine Woche liegt hinter uns! Noch nie hat Berlin eine so mächtige Anti-Atom-Demonstration gesehen: Über 50.000 Menschen und 400 Traktoren zogen am Samstag durch die Stadt. Veteranen der Bewegung neben Menschen, die das erste Mal auf einer Demo waren. Bunt geschmückte Traktoren, dazwischen viele junge Menschen in kreativen Kostümen. Gemeinsam haben wir der Politik gezeigt: Wer auf die Renaissance der Atomkraft setzt, erlebt eine Renaissance der Anti-Atom-Bewegung.
Einen unerwartet großen Zuspruch erlebten wir schon in den Tagen zuvor bei den ersten Stopps unserer bundesweiten Aktionstour. Wohin wir auch kamen, überall gingen Hunderte mit uns auf Endlagersuche. Die ungelöste Atommüllfrage wird zum Stadtgespräch. Das Brandenburger Tor, die Hamburger Binnenalster, den Bremer Marktplatz und den Hannoveraner Opernplatz untersuchten wir bereits mit Lupen, Geigerzählern und Probebohrung. Jedes mal erwies sich der Ort als ungeeignet für ein Atommüll-Endlager und unsere Forderung umso dringender: Atomkraft jetzt abschalten!
Sehen Sie unseren Film zur Tour & Demo!
Verfolgen Sie unsere Tour auch im Tour-Blog...
Sowohl die Großdemonstration als auch die Tourstopps vor Ort waren nur möglich, weil wir gemeinsam mit vielen anderen Organisationen an einem Strang zogen. Und zudem auf die Unterstützung von vielen Menschen vor Ort bauen konnten. Die Demonstration wurde von Campact gemeinsam mit der Kampagne .ausgestrahlt, dem BUND, Robin Wood, IPPNW, der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, der Bäuerlichen Notgemeinschaft und der AG Schacht Konrad vorbereitet.
Bis zur Bundestagswahl werden wir weiter Druck machen für den Atomausstieg. In Köln, Mainz, Frankfurt, Stuttgart, München, Nürnberg und Münster gehen wir auf Endlagersuche. Mit über 100.000 Unterzeichner/innen im Rücken werden wir den Appell "Atomkraft abschalten!" in bundesweiten Zeitungen veröffentlichen. Mit einer kreativen Flash-Mob-Aktion wollen wir bei Wahlkampfveranstaltungen von CDU, CSU und FDP die Atompolitik zum Thema machen. Und über Ideen für die Zeit nach der Bundestagswahl brüten wir schon. Bitte denken auch Sie über die Wahl hinaus und lassen Sie uns gemeinsam auch während der Koalitionsverhandlungen dafür sorgen, dass der Ruf nach dem Atomausstieg unüberhörbar bleibt.
31.01.2009
Wenn Sie 10 Minuten Ihrer Zeit erübrigen können, ist das Kurzvideo über den Imker und Gentechnikkritiker Michael Grolm sicher sehenswert.
Erster Feldbefreier hinter Gittern [ www.cinerebelde.org ]
29.08.2009

Wenn der Frühnebel kommt und die Tage länger werden fangen wir in der Gärtnerei mit der Haupternte unserer Lagerprodukte an. Dazu zählt auch der Hokkaido- Kürbis.
Der Korken, so wird der Fruchtstiel genannt, fängt nun an hart und trocken zu werden, eben wie ein Korken. Für uns das Signal die orangefarbenen Leckerbissen vom Feld zu holen.
Ganz wichtig dabei, bei der Ernte so vorsichtig wie möglich mit den Kürbissen umzugehen. Anders als zum Beispiel Knollensellerie oder Möhren ist der Kürbis sehr druckempfindlich. Auch wenn seine harte Schale das zunächst nicht vermuten lassen würde.
Daher werden die Kürbisse nur einlagig in Kisten gelegt, die ganzen Paletten dann in eines unserer Gewächshäuser oder in einen anderen warmen Raum gestellt. Idealerweise lagern sie so drei Wochen lang bei bis zu 30°C. Diese Phase ist nötig damit eventuelle Verletzungen ausheilen und trocknen können.
Ohne diese Wundheilungsphase wird es sehr schwierig den Kürbis länger als November ohne größere Verluste zu lagern.
Und gerade in den Wintermonaten schmeckt doch ein warmes Kürbissüppchen besonders gut.
21.08.2009
Am 20. August war es wieder soweit: Die jährliche Betriebsprüfung stand an. Kurzfristig hatte sich der Prüfer der Kontrollorganisation ABCert angekündigt um alle Bereiche des Betriebes zu durchleuchten.
Anders als sich so mancher vielleicht vorstellt, verbringen der jeweilige Prüfer und Herr Lesker dabei nicht den halben Tag auf dem Feld oder in den Gewächshäusern. Zwar gehört eine ausführliche Kontrolle der Freiland- und Gewächshauskulturen dazu, denn auch da gibt es im Betrugsfall sicher etwas zu sehen.
Viel wichtiger als die Momentaufnahme auf dem Feld ist aber die Kontrolle der Buchhaltung und der Betriebsaufzeichnungen zu der jeder Bioland Betrieb verpflichtet ist. Da werden Aktenordner gewälzt, Saatguteinkaufsbelege mit den Vorschriften abgeglichen und die komplette Anbaudokumentation, also wann was wo und in welcher Menge gepflanzt und gesät wurde, auseinandergepflückt.
Ein sehr wichtiges Thema ist auch die Kennzeichnung der Produkte. Und die wird nicht nur anhand der Ladenetiketten kontrolliert. Auch die Auszeichnung in den Preislisten, in den Geschäftspapieren, in den Werbematerialien und natürlich im Internetshop werden unter die Lupe genommen.
Seit zwei Jahren wird die Gärtnerei sogar gesondert vom Vermarktungsbetrieb (bioladen und Lieferservice) kontrolliert damit es nicht zu Verflechtungen kommt und die Transparenz der einzelnen Betriebsabläufe besser zu kontrollieren ist.
Bis auf ein paar Kleinigkeiten wie die fehlende Angabe der Kontrollstellennummer DE-006-Öko-Kontrollstelle auf einem Etikett, die fehlende Angabe der Kontrollstelle im Shop und die Verwendung des falschen Schadnagerköders war aber wie immer alles ok.
In wenigen Tagen kommt das neue Zertifikat das dann wieder für ein Jahr Gültigkeit hat und das wir dann auch auf der Website und im Shop veröffentlichen werden.
15.08.2009
Bioland begrüßt die Vorstellung des neuen Logos „Ohne Gentechnik“ durch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner. „Die Kennzeichnung ‚ohne Gentechnik’ ist ein wichtiger Beitrag für die Wahlfreiheit der Verbraucher. Sie können sich jetzt bewusst für oder gegen den Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel entscheiden“, begrüßte Thomas Dosch, Präsident von Bioland die Entscheidung. Mit dem einheitlichen Logo können Hersteller und Handel nun eine klare Gentechnik-Kennzeichnung tierischer Lebensmittel vornehmen und sich entsprechend am Markt profilieren.
„Da Biolebensmittel per se ohne Gentechnik hergestellt werden, benötigt die Bio-Branche kein zusätzliches Label“, erklärt Dosch. Trotzdem hat die gesamte Bio-Branche ein großes Interesse daran, dass die konventionelle Ernährungsbranche das Logo breit nutzt. „Jeder konventionell wirtschaftende Bauer, der auf dem Acker aber auch beim Zukauffutter ohne Gentechnik wirtschaftet, verringert das Risiko der Kontamination von Biolebensmitteln, so Dosch und ergänzt: „Das entschärft die Koexistenzproblematik auf unseren Feldern und erleichtert die Kooperation der Betriebe in den Dörfern - egal ob sie bio oder konventionell wirtschaften.“
Die meisten Verbraucher lehnen gentechnisch veränderte Futter- und Lebensmittel ab. Aufgrund einer unzureichenden Kennzeichnungspflicht tierischer Lebensmittel auf EU-Ebene konsumieren jedoch viele von ihnen gegen ihren Willen tierische Grundnahrungsmittel wie Milch, Eier und Fleisch, bei deren Erzeugung gentechnisch veränderte Futterpflanzen verwendet werden. Das jetzt vorgeschlagene Logo bietet Herstellern und Handel auf freiwilliger Ebene die Möglichkeit, die Lebensmittel einheitlich zu kennzeichnen, wenn gentechnisch unveränderte Futterpflanzen eingesetzt wurden.
18.07.2009
"... Wir, die heute am Leben sind, besitzen das schwindelerregende Privileg, an die Spitze der moralischen Verantwortung gelangt zu sein. Die Generationen vor uns wussten nicht, was sie taten. Die nachkommenden werden wahrscheinlich gegen die Folgen unserer Handlungen nichts mehr tun können. Wir allein wissen und können zugleich. Oder zumindest wissen wir, dass wir können sollten."
Ein beeindruckendes Zitat von Guillaume Paoli mit dem er die Situation unserer Zeit auf den Punkt bringt.
Anders als vielleicht mancher glauben mag, wollen wir durch gebrachte Zitate, Meldungen, Kommentare aber nicht schwarzmalen oder Pessimismus verbreiten. Nur ist der Grad, für wichtige Dinge zu mobilisieren und zu motivieren und der Demotivation und augenscheinlichem Pessimismus nicht gerade breit. Dazu kommt, das jeder Nachrichten und Informationen anders auffasst und begreift.
Und Vieles lässt sich heute, aufgrund der komplexen Zusammenhänge, mit einfachem Hinsehen oder Hinhören, gar nicht mehr begreifen und verstehen.
Immer öfter schwillt die Datenflut im Kopf auf gefühlte unerträgliche Maße an. Aber entbindet uns das davon unser Wissen in Handlungen umzusetzen? Auch dann noch, wenn es persönliche Einbußen bedeutet?
Die wachsende Bevölkerung dieser Erde wird uns mittel- und langfristig zwangsläufig die Grenzen unseres Wohlstandes ziehen. Durch Nachhaltiges Handeln sind wir aber in der Lage mitzubestimmen wie der Wohlstand der Zukunft und damit der unserer Kinder aussehen wird.
Und mal ganz ehrlich: Stellt sich sogenannter Verzicht nicht im Nachhinein sogar oftmals als Gewinn heraus?
Einen Gewinn für unsere Gesellschaft stellt in unseren Augen auf jeden Fall auch utopia.de dar, auf die wir an dieser Stelle gerne noch einmal verweisen.
Ebenfalls auf utopia.de zu sehen, ein toll gemachter Kurzfilm zum Thema mit Benno Fürmann und weiteren. Der Titel: Die Rechnung

Ich weiß liebe Leser, liebe Besucher unserer Homepage: Vor allen Dingen die, die regelmäßig her kommen, nervt es vielleicht an, das wir hier oft über Gentechnik, Atomkraft und andere Negative Dinge berichten.
Aber glauben Sie mir, das macht Sinn. Denn je öfter Sie darüber lesen oder davon hören, desto mehr brennt es sich in Ihr Hirn ein.
Als Unternehmer muss ich natürlich aufpassen das ich mir meine Kunden nicht vergraule. Bei diesen Themen kenne ich aber kein Halten mehr. Denn wenn sich die Gentechnik flächendeckend durchsetzt können wir Bio´s eh einpacken. Und wenn uns ein Atom- Meiler um die Ohren fliegt sieht es nicht nur wirtschaftlich sondern auch gesundheitlich ganz düster aus.
Klar bin auch ich, wie fast alle Menschen in irgendwelchen Situationen, Meister im Verdrängen. Aber gerade deshalb müssen wir immer wieder daran erinnern und erinnert werden, das es Entwicklungen in unserem Land, auf dieser Erde gibt, die einfach nicht gut sind.
Jedenfalls nicht für uns und unsere Kinder.
Wie das Banner oben ankündigt, findet am 5. September in Berlin eine große Demo statt. Um möglichst viele Menschen zu aktivieren hat "ausgestrahlt" viele Tipps zum mitmachen online gestellt. Sicher ist auch für Sie etwas dabei.
Denn es geht um viel: Der Ausstieg aus der Kernkraft darf nicht rückgängig gemacht werden. Im Gegenteil, wenn man hört mit welcher Unbekümmertheit Konzerne wie Vattenfall ihre Atommeiler, Beispiel Krümmel, betreiben, kann einem doch nur Angst und Bange werden. Und, auch das ist sicher, würden Laufzeitverlängerungen nicht nur den Ausbau der Erneuerbaren Energien behindern, sondern zudem den Status der alten Risikotechnologie Atomkraft weiter festschreiben.
Machen Sie mit! Es lohnt sich, nicht nur für uns jetzt!
Ihr Franz- Josef Lesker
03.07.2009
Die Auswertung einer großen europäischen Langzeitstudie durch das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Potsdam hat ergeben, das ein hoher Obst- und Gemüseverzehr einer kontinuierlichen Gewichtszunahme entgegenwirkt.
Gerade bei Menschen ab 40, die sich doch des öfteren mit Gewichtszunahmen plagen, bringt die Pflanzenkost viel, da sie viele lebensnotwendige Vitamine und Mineralien, aber nur relativ wenig Kalorien enthält, die zu einem Gewichtsanstieg beitragen würden.
Da dieser Zusammenhang bisher schwer nachzuweisen war, überprüften die Forscher nun europaweit und über 6,5 Jahre die Essgewohnheiten von fast 90.000 Probanden.
Demnach profitierten dabei die Personen am meisten, die während der Studiendauer mit dem Rauchen aufgehört hatten. Das Argument wegen der Gewichtszunahme nicht mit dem Rauchen aufhören zu wollen, zählt also nur noch bedingt.
Alles in allem glauben wir, das es keiner groß angelegten Studien bedarf um zu beweisen, das wer viel Obst- und Gemüse zu sich nimmt, meistens besser drauf ist. Gesundheitlich und wohl auch mental.
Wer seine Nahrung so natürlich wie möglich läßt, viel Rohkost ist, sich bei Fleisch, Zucker und Weißmehl zurückhält hat schon viel für sich und seine Gesundheit getan.
26.06.2009
Für den Lebensmitteleinzelhandel haben sich die massiven Preissenkungen für Milch und Molkereiprodukte scheinbar nicht ausgezahlt. Der Konsum ist nach Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in den ersten vier Monaten dieses Jahres sogar zurückgegangen, so die Lebensmittel Zeitung.
In diesem Zeitraum kostete beispielsweise ein Liter Trinkmilch bei Aldi fast ein Viertel weniger als im Vergleichszeitraum 2008. Dennoch war der Milchabsatz 2009 rückläufig. Nach GfK-Erhebungen haben Aldi, die SB-Warenhäuser und die Vollsortimenter wie Edeka, Rewe usw. zwischen 2 und 6,5 Prozent weniger Milch und Molkereiprodukte verkauft. Lediglich Lidl und die restlichen Discounter haben mehr Menge verkauft, konnten damit aber laut LZ die massiven Preissenkungen in keinem Fall kompensieren. Das heißt, das in allen großen Vertriebslinien in den ersten vier Monaten in diesem Bereich deutlich weniger Geld verdient worden ist.
Der Bio-Milchabsatz dagegen ist gestiegen. Ein Zeichen dafür das immer mehr Verbraucher erkennen, das alles seinen Preis hat und Nachhaltigkeit einfach mehr kostet?
Bleibt die Frage warum die Discounter trotz geringerer Einnahmen weiterhin diese Strategie verfolgen und damit viele landwirtschaftliche Betriebe, die ja zugleich auch Erhalter unserer schönen Kulturlandschaft sind, in den Ruin treiben.
16.06.2009
Fragt man die deutschen Verbraucher sagen fast 80% sie wollen keine Gentechnik im Essen.
Daher bietet zum Beispiel kein deutscher Lebensmittelhersteller genmanipulierten Mais in Dosen an. Der Mais müsste als Gen-Food gekennzeichnet werden und die meisten Verbraucher würden ihn nicht kaufen.
Da Kühe, Schweine, Hühner und sonstige Tiere weder lesen können, noch sich mit der Gentechnik auskennen, können wir ihnen doch einfach den Gendreck ins Futter mischen, oder? Denn verboten ist das nicht. Milch, Eier oder Fleisch das so produziert wurde muss nirgendwo auf der Welt gekennzeichnet werden.
Verbraucher müssen die Risiken der grünen Gentechnik gleich mit kaufen. Schön versteckt natürlich. Es sei denn Sie informieren sich in der rundum aktualisierten Neuauflage des Greenpeace-Ratgebers "Essen ohne Gentechnik" darüber, wo überall Gentechnik im Essen versteckt wird.
Für die Broschüre im handlichen Postkartenformat wurden über 350 Unternehmen der Lebensmittelbranche zum Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermitteln befragt. Mit einem einfachen Bewertungssystem erfährt der Verbraucher, welche Unternehmen und Marken auf Gen-Futter verzichten. Zudem stellt Greenpeace eine Auswahl an Lebensmittelherstellern heraus, die besonders hartnäckig am Einsatz von genmanipulierten Futtermitteln festhalten.
Der Ratgeber kann auch kostenlos bei Greenpeace bestellt werden, telefonisch unter 040-30618 120, per Fax unter
040-30618 100 oder sie laden sich die Broschüre als PDF Datei hier herunter.
26.05.2009
Jeden Tag hört und liest man von neuen Rufen nach staatlicher Unterstützung. Nun also die Bauern. Das es so kommen musste war klar, denn schon als auf dem Hof aufwachsendes Kind bekommt man zu hören, das wer nicht jammern kann, kein Bauer ist.
Was soll also aus solchen Jungbauern werden? Natürlich Bauern die jammern. Übers Wetter, über die viele Arbeit oder über die schlechte Politik.
Das diese bewusst niedrige Lebensmittelpreise will damit Geld für andere Konsumgüter da ist, ist heute kein Geheimnis mehr. Aber ist das alles wirklich so einfach: Ich schiebe dir und du schiebst mir den Schwarzen Peter zu, garniert mit ein paar Klischees und fertig ist unsere Agrarpolitik?
Ja und nein. Wie überall geht es um Geld, um Stellungen und Macht. Bauernverteter machen nicht zwangsläufig die für Bauern beste Politik. Eigeninteressen und Lobbyismus sind auch im Agrarbereich stark ausgeprägt. Und neben all der gewollten Regulierung durch den Staat spielen auch Angebot und Nachfrage eine Rolle. Auch wenn sie das eigentlich gar nicht sollen. Der Markt lässt sich halt nur begrenzt steuern und regulieren.
Das Thema ist sehr komplex und wird durch die Politik und die EU-Subventionierung nicht einfacher. Ganz im Gegenteil. Der Versuch der Politik es allen Recht zu machen, die Ausgleichszahlungen um im Weltmarkt bestehen zu können. All das überblicken doch viele Verantwortliche schon lange nicht mehr.
Krisen bereinigen. So soll und so muss das auch sein. Wenn es zu viel Milch gibt, muss weniger gemolken werden. Exportsubventionen sind jedenfalls keine Lösung. Schon gar keine, die den Menschen in der Dritten Welt gerecht wird.
Wir denken, das auch ein Industrieland wie Deutschland nicht ohne eine leistungsstarke und bäuerliche Landwirtschaft auskommt. Dazu gehört, das die Bauern sich besser organisieren, Produktionsmengen anpassen, ihre Leistungen für die Allgemeinheit und für den Erhalt der Kulturlandschaft besser herausstellen und aufhören sich auf die falschen "Vertreter" zu verlassen.
Diese Veränderungsprozesse sehen wir leider nicht. Gute Chancen also für die Verbraucher, auch weiterhin billig Milch kaufen zu können.
12.05.2009

Wussten Sie, das die Gesetze, die unsere gewählten Volksvertreter mitunter absegnen, teilweise von Lobbyverbänden geschrieben und fast eins zu eins übernommen werden?
Ob das auch im Falle der CO² Speicherung unter der Erde so ist vermögen wir nicht zu sagen. Wohl aber möchten wir sagen, das es keine Lösung sein kann, Probleme oder Altlasten zu verbuddeln.
Warum die Abscheidung und Endlagerung von CO2 aus Kohlekraftwerken (kurz CCS) auf Kosten der Allgemeinheit vermieden werden muss und was Carbon Capture Storage genau ist, können Sie auf der BUND-Website erfahren.
Engagieren Sie sich. Nur ein paar Klicks gegen eine dauerhaft unsinnige CO²- Lagerung, die zudem Wegbereiter sein kann für neue Kohlekraftwerke.
Die Zukunft kann nur grün und nachhaltig sein. Kämpfen auch Sie dafür.
Die Zeit drängt, denn die erste und einzige Lesung im Bundesrat ist am 15. Mai.
Ihr Franz- Josef Lesker
22.04.2009

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat heute morgen einen längst überfälligen Schritt in die richtige Richtung getan und den einzigen derzeit in der EU zugelassenen Genmais MON 810 für Deutschland verboten.
Eile war geboten, denn die Landwirte stehen kurz vor der Maisaussaat.
Das Verbot sei fachlich begründet so Aigner, da Umweltschädigungen und negative Einflüsse nicht ausgeschlossen werden könnten.
Ein großer Erfolg für alle die sich in den letzten Jahren für ein Verbot stark gemacht haben. Was passieren kann wenn Technologiegläubige Forscher und Ingenieure Risiken ausblenden kann man ja eindrucksvoll am Beispiel Asse sehen.
Gentechnik einmal freigelassen ist nicht wieder in den Zauberkäfig zu sperren aus dem sie kommt.
Aus Umwelt- und Verbraucherschutzsicht ist Frau Aigner damit zunächst einmal nur dem nachgekommen was ihr Amt ihr sowieso gebietet.
Jetzt ist es an vielen mündigen und aufgeklärten Verbrauchern über Online-Aktionen und Unterschriftenlisten ein EU-weites Anbauverbot durchzusetzen.
Die Chancen dafür stehen besser als mancher glauben mag.
Werden Sie aktiv, z.B. bei www.campact.de
Wir sind alle nur kleine Rädchen, gemeinsam können wir aber viel bewegen.
Liebe Grüße vom bioLesker Team aus Stadtlohn
24.03.2009
Nur noch wenige Tage und der Osterhase hoppelt wieder durch die Landschaft.
Höchste Zeit für uns, Sie über wichtige Änderungen rund um die Bestellung und Auslieferung zu informieren.
Das gesamte biolesker team wünscht Ihnen frohe Osterfeiertage bei hoffentlich gutem Wetter und viel Erfolg beim Eiersuchen.
13.02.2009
Sicher kennen Sie das auch: Beim Haushaltsputz ist der grobe Dreck schnell ausgemacht und beseitigt. Schwierig wird es an den Stellen, an die man schlecht herankommt. Aber auch hier sammelt sich meist etwas an. Mit der zeit nimmt man diesen Schmutz gar nicht mehr so wahr. Auch weil die Veränderungen langsam vor sich gehen.
In einem Unternehmen ist das nicht anders. Die offensichtlichen Schwachstellen sind schnell abgestellt. Aber der Schmutz und der Müll in den Tiefen der Organisation sind schwierig zu finden. Abläufe die, oft zu Recht, irgendwann einmal begonnen wurden um etwas positiv zu verändern, Angebote die nicht mehr zeitgemäß sind und andere Dinge die sich durch den Wandel der Zeit überholt haben, sind mitunter schwer zu finden.
Wir haben die für uns etwas ruhigeren Wintermonate genutzt und einiges auf den Prüfstand gestellt. Denn nur wenn wir als Unternehmen ständig und systematisch "Müll" abführen, bleiben wir in Organisation und Kostenstruktur so schlank, das wir unseren Kunden neben attraktiver Ware auch attraktive Preise bieten können.
Was sich genau ab dem 1. März ändert erfahren Sie hier.
31.01.2009
23.01.2009
02.01.2009
Wir hoffen das Sie gut rein gekommen sind, in´s neue Jahr. Bei uns im Hook ist es am Neujahrstag Brauch, das die Kinder, die zwischen 6 und etwa 15 Jahre alt sind, von Haus zu Haus ziehen um den Nachbarn ein frohes neues Jahr zu wünschen. Natürlich auf Plattdeutsch. Als Dank für den Neujahrsgruß bekommen die Kinder eine Tüte mit Süßigkeiten. Die Strecken, die zu laufen sind, sind mitunter ganz schön lang. Da kommen schon ein paar Kilometer zusammen. Komischerweise wird beim Laufen kaum gemault, was bei sonstigen Spaziergängen ja eigentlich immer der Fall ist. Auch der immer schwerer werdende Rucksack ist da kein Problem.
Ein schöner Brauch, gerade für die älteren Menschen, die nicht mehr aus dem Haus kommen können. Für den Neujahrstag gibt es sicher so viele verschiedene Bräuche wie es Menschen und Regionen gibt.
Allen gemein ist die Freude daran, das ein neues Jahr beginnt. Mit neuen Chancen und Möglichkeiten. Wir wünschen Ihnen für 2009 vor allem Gesundheit und Zufriedenheit. Denn ohne Gesundheit und Zufriedenheit verliert auch vieles Andere an Wert.
Ihr bioLesker Team
13.12.2008
Schön, das Sie sich auf www.biolesker.de geklickt haben. Ob Sie aus Versehen oder ganz gezielt hier gelandet sind spielt für uns keine Rolle.
Wir, das ist das gesamte bioLesker Team nutzen die Gelegenheit und Möglichkeit und wünschen ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in´s neue Jahr.
Klicken Sie auch in 2009 wieder rein. Wir würden uns sehr freuen.

Seit 2006 unterstützen wir, die Bioland Hof Lesker KG, nach kurzer Unterbrechung wieder ein Patenkind. Diesmal in Simbabwe. An dieser Stelle werden wir in Zukunft über die Entwicklung im Dorf unseres Patenkindes Margret Sigauke berichten. Auch ihre Briefe an uns wollen wir online stellen, weil wir diese Art der dauerhaften Unterstüzung für sehr sinnvoll halten. Lesen Sie hier einen Bericht zur aktuellen Situation in Simbabwe.
Familie Lesker und Team
18.11.2008
Noch ein kleines Weihnachtsgeschenk gesucht? Hier wäre eines - oder auch zum selber lesen: "Bio-Lebensmittel" - ein neuer Ratgeber aus dem Humboldt-Verlag.
Sind Bio-Lebensmittel tatsächlich gesünder als konventionell erzeugte? Das beweist eine Langzeitstudie der EU. Doch was ist eigentlich Bio, und wie erkenne ich diese Produkte zweifelsfrei?
Ein neuer Ratgeber, der jetzt im Humboldt-Verlag erschienen ist, stellt das Angebot auf den Prüfstand und erklärt, worauf man achten sollte.
Das Buch hat 192 Seiten, Broschur und die ISBN 978-3-89994-180-7.
Aber was ist dran an diesem Boom? Ist Bio wirklich besser? Welche Schadstoffe erspare ich mir, wenn ich zu Bio-Lebensmitteln greife? Welche unerwünschten Technologien umgehe ich, wenn ich Bio kaufe? Warum sind Bio-Produkte teurer? Ist das berechtigt oder werde ich einfach nur „abgezockt“?
Diese Fragen beantwortet die Autorin in ihrem Ratgeber. Sie stellt das gesamte Umfeld der Bio-Lebensmittel auf den Prüfstand. Das Buch zeigt, ob und inwieweit Bio-Lebensmittel wirklich gesünder sind.
06.11.2008
Im Ökologischen Landbau wird Kupfer als Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Da es sich um ein Schwermetall handelt, das im Boden nicht abgebaut wird, steht seine Anwendung in aktuellen Medienberichten in der Kritik.
Dazu wollen wir hier sachlich informieren und Stellung beziehen.
Kupfer wird im Ökologischen Landbau zur Bekämpfung des falschen Mehltaus im Hopfen-, Wein-, Obst- und zum Teil im Gemüseanbau eingesetzt. Vor allem bei Hopfen, Wein und einigen Obstkulturen ist seine Anwendung derzeit alternativlos, sollen totale Ernteausfällen vermieden werden.
Kupfer ist nicht nur ein Schwermetall, sondern auch für Pflanzen und Menschen ein notwendiger Mikronährstoff. Es kommt daher auch natürlich in der Umwelt vor und ist anders als andere Schwermetalle nicht per se ein unerwünschtes Gift.
In Mangelsituationen muss Kupfer sogar gedüngt werden. Für den Menschen besteht durch die Anwendung im Pflanzenbau keinerlei Nachteil. Dennoch gibt es den Verdacht, dass sich Kupfer im Boden anreichern kann und in zu hoher Konzentration auf bestimmte Organismen giftig wirkt.
Diese Annahmen beruhen bislang jedoch auf Modellen. Bioland und andere Verbände fordern daher Studien, die die Kupferwirkung auf den Feldern erfassen.
Ziel des Ökologischen Landbaus ist es, negative Wirkungen der Kupferanwendung zu vermeiden. Deshalb wird in Forschung und Praxis seit Jahren mit Erfolg daran gearbeitet, die Aufwandmengen drastisch zu reduzieren.
Ideales Ziel wäre eine Aufwandmenge zu erreichen, die dem Entzug durch die Pflanzen entspricht. Bei Hopfen, der dem Boden viel Kupfer entzieht und bei Kartoffeln, die sich mit anderen Kulturen abwechseln, ist dieses Ziel realistisch.
Unser Anbauverband Bioland erlaubt derzeit eine Aufwandmenge von 3 kg pro Hektar und Jahr. Das bedeutet eine Verringerung um bis zum Zwanzigfachen im Vergleich zu anfänglichen Aufwandmengen. Gleichzeitig wird an Alternativen zur Kupferanwendung geforscht.
Allerdings wäre für einen schnelleren Erfolg eine deutlich höhere Forschungsförderung notwendig. Kern des Pflanzenschutzes im Ökologischen Landbau ist der vorbeugende Pflanzenschutz. Nur in unabwendbaren Schadensfällen arbeiten wir mit Pflanzenschutzmitteln.
Dabei handelt es sich aber um keine chemisch-synthetischen Präparate, sondern um natürlich vorkommende Stoffe oder Pflanzenextrakte. Als natürlich vorkommender Mikronährstoff und Pflanzenschutzstoff wird Kupfer seit über hundert Jahren eingesetzt.
Der Verzicht auf Kupfer würde derzeit für viele ökologische Kulturen und Öko-Betriebe das Aus bedeuten und die Rückumstellung auf konventionellen Landbau – der im Übrigen ebenfalls Kupfer einsetzt – herbeiführen. Mögliche negative Wirkungen des Kupfereinsatzes müssen daher in Zusammenhang einer Gesamtbilanz der Umweltwirkungen beider Systeme betrachtet werden.
Diese Bilanz fällt nach wie vor eindeutig positiv für den Ökologischen Landbau aus. Sie machen daher alles richtig, wenn sie nicht nur ihrer Gesundheit, sondern auch der Umwelt zuliebe weiterhin Bio-Produkte kaufen.
Quelle: In Teilen übernommen aus einer Pressemitteilung des BÖLW
25.09.08
Nach einjähriger Pause und mit neuem Organisationsteam verwöhnte bioLesker am vergangenen Sonntag dem 21. September wieder mit einem rundum gelungenen Fest seine Besucher.
Das der Wettergott mit Sonne etwas geizig war, nahm ihm zwar der Unternehmensleiter Franz- Josef Lesker, der Besucherzahl nach aber sonst wohl keiner übel. Denn mit gut 2000 Besuchern brachte bioLesker trotz vieler Veranstaltungen in und um Stadtlohn herum, wieder jede Menge Volk auf die Beine.
Groß und Klein kamen voll auf ihre Kosten. Der Renner bei den Kids waren wie immer die Strohburg aus Großballen und die Treckerrundfahrten. Wer den Köstlichkeiten in der Cafeteria, am Grill oder am Getränkestand zu sehr zugesprochen hatte, dem brachte eine Betriebsführung nicht nur die nötige Entspannung im wohlgefüllten Bauch sondern zusätzlich Einiges an wertvollen Informationen über die vielen Neuerungen im Unternehmen.
Besonders ausführlich ging der Bio-Gärtner auf die im letzten Herbst neu begonnene Gemüsejungpflanzen- Produktion für den eigenen Gemüseanbau ein: „Als Direktvermarkter müssen wir die Transparenz und gesicherte Herkunft unseres Angebotes immer wieder überprüfen und bei allen Betriebsmittel laufend anpassen“, resümiert Lesker auf die Frage eines Besuchers, warum er sich diese zusätzliche Arbeit ans Bein binde. „Wir arbeiten nur mit Lieferanten und Kollegen zusammen die absolut vertrauenswürdig sind. Das hat dann mitunter zur Folge, das wir bestimmte Prozesse wieder in den Betrieb zurückholen um die Sicherheit der Produkte zu gewährleisten“ so Lesker.
Zwar hatte gegen 18 Uhr noch so mancher Knirps den Eindruck, der Tag könne doch noch gar nicht um sein. Dennoch klang das Fest um diese Zeit gewohnt harmonisch aus und machte Vorfreude auf nächste Hoffest im September 2010.
01.09.2008
Am 21. September ist es nach einjähriger Pause endlich wieder soweit:
Auf dem Bioland Hof Lesker wird kräftig gefeiert, getrascht, geguckt und geschlemmt. Denn neben köstlichem Grillfleisch vom Bio-Schwein, leckeren Salaten und vegetarischen Beilagen gibt es natürlich auch wieder Kuchen der Saison, Kaffee und erfrischende Getränke.
Die Kleinen freuen sich über Popcorn bis zum Abwinken, Kindercola, ein erweitertes Spieleangebot und die schon nicht mehr wegzudenkende Strohburg.
Nach 729 Tagen Pause haben sich denn auch die Ponys vom letzten Hoffest mehr als gut erholt und stehen fürs neuerliche Reitvergnügen ebenso Gewehr bei Fuß wie der Trecker nebst Hänger für die wilde Fahrt über die Felder.
Neben Informationen zum Lieferservice und Laden, zu Produkten und Entwicklungen gibt es am Infostand wie bisher auch vorgepackte Obst & Gemüsetüten und in diesem Jahr erstmalig vorgepackte Kartoffeltüten mit den drei leckersten Kartoffelsorten vom Hof.
Bei den zahlreichen Führungen über Hof und Felder gibt es sicher einiges an Neuem zu sehen. Haben wir doch die Zeit seit dem letzten Hoffest für ausgiebige Baumassnahmen genutzt.
Los gehts wie immer um 10 Uhr, Schluss ist um 18 Uhr. Bringen Sie gutes Wetter, gute Laune und viele Bekannte mit. Wir freuen uns auf Sie!
Ihr biolesker Team
11.08.2008

Was vor zwei Jahren als Versuch begann, hat sich bei biolesker mittlerweile zu einem fest etablierten Angebot entwickelt: Die Tomaten- Selbstpflücke.
Im vergangenen Jahr haben unsere Kunden über 1100 kg von den jetzt schon gut 2,5 Meter hohen Pflanzen gepflückt. Neben dem guten Gefühl, biologisch einwandfrei produzierte Tomaten selbst aussuchen zu können, trägt wohl auch der günstige Preis und der Erlebnisfaktor dazu bei, das die Selbstpflücke sich innerhalb so kurzer Zeit zum Renner entwickelt hat.
In diesem Jahr stehen neben der Cocktailtomate Sakura noch die eher kleinfrüchtige Züchtung Annelise, ein Campari-Typ, und die mit 100-120g doch deutlich größere Tomate Rougella zur Verfügung.
Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Pflücken kann jeder der mag zu unseren Ladenöffnungszeiten von:
Dienstag bis Freitag von 9-12.30 Uhr und von 14.30-18.00 Uhr sowie am
Samstag von 9-13 Uhr.
Natürlich müssen bei der Selbstpflücke auch ein paar Tomaten direkt in den Bauch. Ohne gutes Bauchgefühl geht so etwas ja gar nicht. Also, auf geht´s. Reichhaltiger als jetzt wird der Tisch nicht mehr gedeckt werden.
Übrigens geht die Selbstpflücke bis etwa Ende September.
Wir freuen uns auf Sie!
06.06.2008
Das erste zarte Hellgrün des Frühlings an Bäumen und Sträuchern ist einem satten Tiefgrün gewichen. Ein untrügliches Zeichen dafür, das der Frühlingsstress bei uns etwas nachlässt und wir wieder Zeit finden Sie über Aktuelles zu informieren.
Heute möchten wir ein wenig über unseren eigenen Gemüsebau plaudern: Was es aktuell an Produkten vom eigenen Feld gibt, was noch kommt und was wir sonst so planen.
Zunächst einmal: Die im Winter begonnene eigene Jungpflanzenanzucht klappt sehr gut. Wir haben kräftige und gesunde Pflanzen herangezogen, die zur Ernte bestes Gemüse versprechen.
Zwar war das Frühjahr zu Beginn zu kalt und zu nass, dann zu heiß und zu trocken, aber trotz alledem gibt es bereits seit Wochen leckere Salate, Kohlrabi, Radieschen, Rucola, Spinat und Mangold.
Aktuell stoßen feinster Broccoli, wir hatten ihn gestern zu Mittag, mmmhhh, sehr zart und mild, knackiger Blumenkohl, Spitzkohl, Wirsing, Lauchzwiebeln und ab der kommenden Woche auch Cocktailtomaten hinzu.
Auch die kleinfrüchtigen Tomaten "Annelise", ein Campari-Typ, beginnen von grün auf rot zu wechseln. Bei gutem Wetter können wir auch hier in etwa zwei Wochen mit nennenswerten Mengen aufwarten. Dazu noch einen Topf Basilikum aus eigener Anzucht, ein paar Scheiben Mozzarella und der Sommer kann kommen.
Ganz besonders freuen wir uns auch auf die ersten Bundmöhren, mit denen wir in zwei Wochen rechnen.
In unserem neuen 340 qm großen Folienhaus wachsen neben den auch bisher angebauten blockigen Paprikatypen in diesem Jahr erstmals gelbe, rote und orangefarbene Spitzpaprika, auch bekannt als Ramiros.
Schauen Sie doch auch einfach einmal in unserem Shop in die Rubriken "Neue Artikel" und "Regionale Produkte". Dort haben Sie schnell einen Überblick über alles, was zur Zeit von der eigenen Scholle kommt.
21.05.2008

Sie möchten mehr für sich und Ihre Familie tun? Möchten sich gesünder ernähren, möchten Obst und Gemüse das wirklich frisch ist und noch dazu bestens schmeckt?
Dann sind Sie bei uns genau richtig. Denn das alles liefern wir Ihnen direkt ins Haus, an die Arbeitsstelle oder wohin auch immer Sie möchten, sofern es in unserem Liefergebiet ist.
Bereits über 600 Kunden schätzen unseren Service und lassen sich Woche für Woche von uns beliefern.
Steigen auch Sie jetzt bei “6 plus 1� ein und sparen 17%!
Sie erhalten auf 6 Probelieferungen á 12,99 €* die siebte von uns gratis* dazu!
Gesund geniessen kann so einfach sein!
*gilt nur für Neukunden. Eventuell zuzüglich 2,50 € Lieferkosten.
02.02.2008
Ab dem 11.2.2008 ändern sich die Bestellzeiten für alle Kunden. Nähere Infos dazu finden Sie hier
01.02.2008

Nach einigen Investitionen, etwas Ausprobieren und vielen Stunden Planung wächst in unserem neuen Anzuchthaus seit Mitte Dezember der Grundstock für all das frische Gemüse, das auf unserem eigenen Acker wächst.
Einen ausführlichen Bericht darüber finden Sie hier
(PDF Dokument, Dateigröße 7,86MB, DSL empfehlenswert.)
Wer nur einen langsamen Anschluß hat, dem legen wir die Info auf Anfrage auch gerne bei. 02563 - 97 327.
26.01.2008
Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Seit ein paar Tagen ist eine neue Funktion in unserem Shop eingerichtet: Die Merkliste.
Sie hilft Ihnen, Produkte, die Sie häufiger bestellen möchten, einfacher zu finden. Haben Sie das gesuchte Produkt gefunden, klicken Sie einfach auf die Detailansicht und dann auf Merkliste. Hier steht Ihnen der Artikel solange zur Verfügung, bis Sie ihn wieder löschen.
Für die Übernahme in den Warenkorb tragen Sie bei allen Produkten, die Sie der Bestellung hinzufügen möchten, die gewünschte Menge ein. Einmal auf "nehm-ich" klicken und schon sind alle gewählten Artikel im Warenkorb.
Bevor Sie die Merkliste nutzen, sollten Sie sich einloggen. Haben Sie Fragen zur Merkliste rufen Sie uns einfach an. Viel Spaß bei dieser neuen Funktion.
10.01.2007
40 Bio-Lebensmittel des täglichen Bedarfs besonders günstig + monatlich wechselnde Aktionsangebote
Besonders Familien und Geringverdiener stoßen an Ihre Grenzen, wenn sie sich rundum gesund ernähren möchten. Mit der Aktion "gut-bio-günstig" wollen wir allen Kunden den Kauf von Grundnahrungsmitteln in gehobener Bio-Qualität ermöglichen.
Möglich wurde die Aktion durch die Zusammenarbeit mit Herstellern und unserem Großhändler. Durch die Treue unserer Kunden können wir diesen konstante Abnahmemengen garantieren, die wir besonders vergütet bekommen. Die günstigen Einkaufsbedingungen geben wir an unsere Kunden weiter.
Alle "gut-bio-günstig" Produkte finden Sie im Shop in der Kategorie "gut-bio-günstig" oder auf unserer Website zum Download.
Zu den günstigen Produkten im Shop
Zum Download der "gut-bio-günstig" Preisliste
06.09.2007

Freuen Sie sich in diesem Jahr zwei bis drei Wochen früher über die ersten deutschen Äpfel. Der warme April und auch der feuchte Sommer haben für reichen Ansatz gesorgt, der jetzt eine gute Ernte verspricht. Was früher noch eine Rarität war, ist heute ganzjährig sogar in Bio-Qualität zu genießen.
Aber Achtung: Nur jetzt und für wenige Wochen, kommen die Äpfel frisch vom Baum aus der Region. Bereits ab Oktober wird der Großteil der Äpfel in Großkisten in speziellen Kühlhäusern gelagert und nur nach Bedarf für den Verkauf vorbereitet und verpackt.
Ein Frischevorteil den Sie nutzen sollten! Der langjährige Partner unseres Naturkostgroßhändlers Weiling aus Coesfeld Dierk Augustin wartet aktuell mit köstlichen Jonagold, Delbar Ambassy, Gerlinde und Alkmene Äpfeln auf.
Dierk Augustin arbeitet nach den strengen Demeter Richtlinien und ist damit Garant für Regionalität und umweltverträglichsten Anbau. Qualität die man nicht nur schmecken kann, sondern die auch Sicherheit gibt. Denn in Zeiten aufgeweichter EU-Bio-Richtlinien und lascher Auslegungspraxis in manch anderem EU-Mitgliedsland wird immer wichtiger, zu wissen wo genau die Lebensmittel, die uns gesund halten und uns Freude am Essen bereiten sollen, herkommen.


Die ersten eigenen Gurken, wissenswertes erfahren Sie hier
