Unser Kundenbrief - frisch aus Ihrer bioKiste

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser

 

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

es heißt ja immer, dass man nie auslernt. Und natürlich weiß das auch ich. Dennoch bin ich manchmal erstaunt, das scheinbar Selbstverständliche in unserem, doch so überregulierten, Land nicht geregelt ist bzw. nicht kontrolliert wird.

Am 28. und 29. Mai hatten wir unsere diesjährige, angekündigte Bioland-Hauptkontrolle. Diese wird deshalb angekündigt, weil es einiger Vorbereitung bedarf, dafür die komplette Buchhaltung im Haus sein muss und so weiter. Ein sehr tiefgehender Blick, auch auf die Felder, in die Gewächshäuser, in die Hofladenregale, Büro-Schränke und ins Dünger- und Gärtnereilager und in alle Papiere und die gesamte Buchhaltung. Unangekündigte Kontrollen können im Laufe des Jahres jederzeit stattfinden, aber wir haben nichts zu verstecken. 

Neben der Bio-Kontrolle wird dann auch gleich die Kontrolle des Qualitäts-Managementsystems, für das wir zertifiziert sind, durchgeführt.

Zwei Tage sind deshalb durchaus angebracht. Fast 100% beim Qualitäts-Managementsystem und keine Abweichungen in allen Betriebsbereichen, bioLesker KG, also Laden und Lieferservice, bioLesker Gemüsegärtnerei, das sind die Gewächshäuser und  Loburg bioLesker KG, das sind sämtliche Freilandflächen hier in Stadtlohn und in Coesfeld. 

Das macht uns doch ein bisschen stolz.

Umso mehr hat es mich erstaunt, als mir unser Kontrolleur nach der eigentlichen Kontrolle beim Smalltalk berichtete, wie unfair es eigentlich ist, dass wir so streng und andere gar nicht kontrolliert werden. 

Wenn ein Betrieb nämlich nicht zur Ökokontrolle gemeldet ist, sich keinem Anbauverband wie Bioland, Demeter etc. angeschlossen oder sich als Bio-Betrieb zur EU Kontrolle angemeldet hat, wird er nicht kontrolliert. 
Im Umkehrschluss heißt das, dass jeder Händler an seine Waren BIO dran schreiben kann ohne wirkliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Denn die Überwachungsämter für Lebensmittelsicherheit und Hygiene kommen viel zu selten, als dass das auffallen würde. Und die Kennzeichnung ist auch nicht erstes Augenmerk.

Jetzt wundert mich auch nicht mehr, dass manch ein konventioneller Obst- und Gemüsehändler Bio-Bananen oder anderes Obst zu Preisen anbieten kann, zu denen wir nicht einmal einkaufen können. Ich unterstelle niemanden böse Absichten und Betrug. Aber schon vor 26 Jahren, als ich in Stadtlohn auf dem Markt stand, haben mir konventionelle Kollegen vorgehalten, mein Geschäftsmodell wäre doch alles nur Betrug um teurer verkaufen zu können. Komisch, wenige Wochen später hatten diese Kollegen ebenfalls Bio-Blumenkohl. Wo der so schnell herkam und warum er so günstig war konnte ich mir zwar zusammenreimen, habe aber nie versucht die Ungereimtheiten aufzudecken.

Was bleibt ist der Appell an Sie liebe Kunden: Kaufen Sie dort Ihre Bio-Lebensmittel, wo Sie sicher sein können. Jeder kontrollierte Betrieb muss seine „gültigen“ Zertifikate gut sichtbar aushängen. Produkte müssen eindeutig als Bio-Produkte gekennzeichnet sein, mit EG-Öko-Kontrollstellennummer, mit Siegel und Herkunft.
Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen. Wir wissen, dieser Aufwand, den wir betreiben um Ihnen sichere, gesunde und frische Bio-Lebensmittel zu bieten, hat seinen Preis. Wir danken Ihnen von Herzen, dass sie unsere Produkte wertschätzen. 

Herzliche Grüße vom Hof


Ihr Franz-Josef Lesker

 

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Couscous-Salat mit gegrillten Nektarinen, Avocado und frischer Minze

Zutaten für 2 Personen

  • 125 g Couscous
  • 250 ml Wasser oder leichte Gemüsebrühe
  • 2 Nektarinen
  • 1 Avocado
  • 1/2 Paprika
  • etwas Salatgurke
  • 1 Bund Minze
  • Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Agavendicksaft
  • Salz, Peffer

 

 

 

 

Zubereitung

Den Couscous mit heißem Wasser oder Gemüsebrühe übergießen und quellen lassen. Die Nektarinen in Spalten schneiden und kurz grillen. Avocado, Paprika und Salatgurke klein schneiden. Die Minze klein hacken und alle Zutaten unter den Couscous mischen. Mit etwas Zitronensaft, Olivenöl, Agavendicksaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

 

 

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Warenkunde -
Was steckt da in meiner Ökokiste?

Pfirsiche

Wussten Sie´s schon?

Das Aroma von spät reifenden Sorten ist meist intensiver als jenes von Frühsorten. Pfirsiche reifen kaum nach, weshalb die Früchte fast vollreif geerntet und verkauft werden. Nur so schmecken sie auch wirklich aromatisch.

Wo kommt´s her?

Pfirsiche (bot. Prunus persica) gehören zur Familie des Steinobsts und stammen nicht, wie der Name vermuten lässt aus Persien, sondern aus China, wo sie schon seit mehr als 6.000 Jahren angebaut werden. Über Persien und Kleinasien gelangten sie nach Europa und werden heute in warm-gemäßigten Klimazonen angebaut. Sie brauchen mildes, warmes Klima und sind sehr frostempfindlich.

Wie sieht´s aus?

Eng verwandt mit Aprikose, Nektarine und Mandel ist der Pfirsich, wie diese, ein Rosengewächs. Typisch für die meist runden Früchte sind die Längsfurche, der vertiefte Stielansatz und die samtartige, flaumige Behaarung der Schale. Die Farbe der Frucht kann von grünlich-gelb über gelborange bis rot sein. Das Fruchtfleisch ist meist gelb oder weiß, manchmal auch rot.

Wie verwende ich´s?

Frisch werden die runden Früchte als Tafelobst gegessen oder zu leckeren Desserts verarbeitet. Kompott, Marmelade, Saft und Nektar runden das fruchtige Angebot ab. Die ölhaltigen Kerne werden in der Industrie als Mandelersatz verwendet.

Was ist drin?

Pfirsiche schmecken nicht nur gut, sie haben auch wertvolle Inhaltsstoffe, wie Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Bemerkenswert sind auch die vielen, auch im Fruchtfleisch enthaltenen Karotene. Die runden Früchte können das Immunsystem stärken und sich positiv auf Herz, Kreislauf und Gefäße auswirken. Zudem wirken sie entwässernd. 

Tipp:

Schneiden sie den Pfirsich mittig bis zum Kern ein und drehen sie dann vorsichtig die beiden Hälften gegeneinander vom Kern. Diese Methode klappt in den meisten Fällen.

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