Unser Kundenbrief vom 09.04. 
- frisch aus ihrer bioKiste

WETTER, EIER UND BANANEN - Was uns alles so beschäftigt hat

 

Hallo liebe Kunden, hallo Freunde,

wir hoffen Sie hatten ein entspanntes Osterfest. In diesem Jahr wahrscheinlich wieder anders als geplant. Keine große Familienfeier, Eiersuche nur im kleinen Kreis und auch unsere münsterländische Tradition des Osterfeuers konnte leider nicht stattfinden. Und wenn man nicht wegen Corona zuhause bleiben musste, dann tat das Schneewetter an Ostermontag sein Übriges. Aber wie heißt es so schön „April, April – der macht was er will.“

Einen kleinen Aprilscherz haben wir uns auch in diesem Jahr erlaubt: Auf unseren Social-Media-Kanälen, auf Facebook und Instagram, haben wir darüber berichtet, dass wir in diesem Jahr ein neues Gewächshaus mit zwei Abteilungen bauen. Eine für klassisches Fruchtgemüse wie Tomaten und Gurken und eines für Bananen. Natürlich wäre es ein Traum, bei uns in Wenningfeld auch Südfrüchte anzubauen, nur wäre das aus ökologischer Sicht der helle Wahnsinn. Wir hoffen, dass der Aprilscherz Sie ein wenig zum Schmunzeln gebracht hat, schließlich gehört ein Lächeln pro Tag dazu.

Spaß an der Arbeit und ein Lächeln auf den Lippen haben wir auch immer. Auch wenn wir unsere Arbeit immer dem Wetter und allen anderen Gegebenheiten anpassen müssen. Gerne möchten wir Ihnen mit diesem Kundenbrief einen kleinen Einblick in unsere Arbeit der letzten Wochen geben. 

Auch unsere Felder wurden am vergangenen Wochenende von einer weißen Schicht überzogen. Die Freilandsaison ist vor ein paar Wochen gestartet. In dieser Zeit haben wir die ersten Kohlrabipflanzen in den Boden gesetzt, Knollen- und Staudensellerie haben angefangen das Frühlingswetter zu genießen und auch einige Kräuter stehen, genauso wie diverse Salate bereits auf den Feldern.

Unsere Gewächshäuser sind zum Glück geschützt vor Schnee und Eis. Drinnen ist es wunderbar warm und die Tomaten und Gurken entwickeln sich prächtig. Bereits vor 2 Wochen konnten wir die ersten Schlangengurken ernten und auch die ersten Tomaten liegen seit dieser Woche im Hofladen-Regal. In diesem Jahr ist die Auswahl besonders vielfältig -  neben den klassischen Strauchtomaten und Ochsenherztomaten für den Lieferservice, haben wir auch Flaschentomaten, Cherry- und Cocktailtomaten und die unglaublich aromatische Eiertomatensorte Wasino in kleineren Mengen im Anbau.

Ihre Versorgung mit feldfrischem Gemüse können wir also ohne Probleme sicherstellen. Einen kleinen Engpass gab es leider vor Ostern bei den Eiern:

Im letzten Jahr haben wir in ein 2. Hühnermobil investiert um die Nachfrage nach unseren beliebten WeideEiern zu decken. Nur erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt. Leider mussten wir uns aufgrund des Alters der Hühner in einem Stall und damit einhergehend vielen Bruch- und Knickeiern, zu kurz vor Ostern von einer Gruppe trennen. Durch die erhöhte Nachfrage vor Ostern und die strikte Weigerung der Junghennen doch auch zu Ostern schon mal richtig Gas zu geben und der normalen Legeleistungskurve einen Ausnahmestempel aufzudrücken, gab es Engpässe. Doch auch Corona und die erhöhte Nachfrage nach Bio haben für einen absolut leergefegten Bio-Eiermarkt gesorgt.
Wir haben unser Bestes getan, die verfügbare Eiermenge auf alle Kunden gleichmäßig zu verteilen. Sollten Sie zu den Kunden gehört haben, bei denen wir weniger Eier als bestellt liefern konnten, dann möchten wir uns hiermit entschuldigen und bitten um Ihr Verständnis.

Last, but not least möchten wir uns für Ihre Treue bedanken. Wenn kleine Einkaufsstätten - wie die unsere - erhalten bleiben sollen, dann müssen wir uns daran gewöhnen, das fair, ehrlich und unter vernünftigen Bedingungen erzeugte Lebensmittel mehr kosten als Discounterprodukte. Sie investieren gut, wenn Sie weiterhin zu hochwertigen Bio-Produkten greifen – in Ihre Gesundheit, ins Klima und die Zukunft von uns allen.

So, nun geht es wieder mit Schwung auf’s Feld! Wir wünschen Ihnen ein tolles Wochenende und bleiben Sie gesund!

Viele Grüße,


Ihr Franz-Josef Lesker und das komplette bioLesker Team

 

P.S.: Feedback? Kritik? Lob? Ideen? Anregungen? Fragen? Wir haben immer ein offenes Ohr für Sie!

Feedback
Shakshuka

Zutaten 

  • 1 große rote Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 Paprika, rot
  • 1 Paprika, gelb
  • 1 Peperoni, ohne Kerne
  • Olivenöl
  • 1 Dose Cubetti
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprika, edelsüß
  • Meersalz, Pfeffer
  • 1 Prise Rohrohrzucker
  • 4 Eier
  • 1/2 Bund Petersilie, glatt
  • 100 g Feta
  • etwas Schwarzkümmelöl

 

 

 

 

Zubereitung

Shakshuka ist eine israelische Spezialität und wird vor allem zum Frühstück gegessen. Aber auch zum Mittag und Abendessen schmeckt es einfach köstlich. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Paprika und Peperoni kleinschneiden. In einer großen Pfanne reichlich Olivenöl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch, Paprika und Peperoni ca. 5 Minuten anschwitzen. Cubetti und Tomatenmark dazugeben und alles bei geringer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit Kreuzkümmel, Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Zucker kräftig würzen. Mit einem Löffel vier Mulden in die Tomatenmasse drücken und jeweils 1 Ei hineingeben. Mit einem Löffelstiel vorsichtig das Eiweiß etwas verrühren, das Eigelb darf aber nicht verletzt werden. Die Pfanne mit einem Deckel verschließen und alles ca. weitere 8¬–10 Minuten köcheln lassen, das Eigelb soll noch etwas flüssig bleiben. Die Petersilie hacken, den Feta zerkleinern und beides mit einigen roten Zwiebelwürfeln als Topping auf die Shakshuka geben. Etwas Schwarzkümmelöl darüber geben und mit Pide servieren – lecker!

 

 

Bestellen Sie hier Ihre Zutaten:

Warenkunde -
Was steckt da in meiner Ökokiste?

Gurken

Wussten Sie´s schon?

Gurken werden genussreif geerntet, da die Früchte nicht selbst nachreifen.

Wo kommt´s her?

Ihre ursprüngliche Heimat wird im nördlichen Indien vermutet und an den Hängen des Himalajas soll die Gurke bereits vor mindestens 4000 Jahren angebaut worden sein. Andere Quellen gehen allerdings davon aus, dass sie bereits viel früher in Südasien heimisch war und erst von Seefahrern mit nach Indien gebracht wurden.

Wie verwende ich´s?

Wegen Ihres hohen Wassergehaltes lassen sich Gurken nicht einfrieren. Am besten lässt man das vielseitige Gemüse gar nicht alt werden, sondern knabbert es sofort weg - im Salat, in Tsatsiki, zu Dip, in kalten Gurkensuppen oder einfach als erfrischender Pausensnack. Gurken schmecken auch erhitzt sehr lecker, zum Beispiel als Schmorgurken mit Senfsoße, im Ratatouille oder in der Suppe.

Was ist drin?

Gurken sind das ideale Gemüse für die schlanke Linie. Sie enthalten nur 12 Kalorien pro 100 Gramm, denn sie bestehen überwiegend aus Wasser. Aber auch einige wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium und Vitamine wie Folsäure und Beta-Carotin sind enthalten - vor allem in und direkt unter der Schale.

Bio-Gurken müssen und sollten daher nicht geschält werden.

Tipp:

 Gurken immer erst kurz vor dem Verzehr salzen, da Salz die wertvollen Mineralstoffe ausschwemmt

Unsere Empfehlungen für den Frühling: