

Pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse sind wichtig für eine gesunde Ernährung.
Um unseren Körper mit den wichtigen Nährstoffen zu versorgen sollten hochwertige und frische Nahrungsmittel aus kontrolliert biologischem Anbau bevorzugt werden. Saisonales Obst und Gemüse aus der Region werden nur kurz gelagert und transportiert , das sind wichtige Garanten für Frische.
Zur Zeit haben wir ein großes Sortiment an eigenen Gemüsen. Schauen Sie im Shop unter der Rubrik „ Gemüse vom eigenen Hof“.
Frischer geht’s nicht!
Wir essen aber nicht nur der Nährstoffe wegen, sondern auch aus Freude am Essen. Daher ist es wichtig, dass die frischen Lebensmittel schmackhaft und appetitlich zubereitet werden. Sie schmecken am besten, wenn sie unmittelbar nach der Beschaffung zubereitet und verzehrt werden. Wenn frisches Obst und Gemüse über längere Zeit aufbewahrt wird, verliert es wertvolle Vitamine und auch Aroma. Daher sollte Obst und Gemüse nur kurz, kühl und vor Sauerstoff und Licht geschützt gelagert werden.
Lagerungstips
Zubereitungstips
Die jungen Gurkenpflänzchen werden in Dämme aus Komposterde, angereichert mit Mist, gepflanzt. In diesen Dämmen sind im Normalfall auch die Bewässerungsschläuche verlegt, da eine gleichmäßige Bewässerung dieser stark Wasser zehrenden Pflanzen (eine Gurkenfrucht besteht zu gut 96 % aus Wasser) gewährleistet sein muss.
Damit die einzelnen Gurken ausreichend groß und schwer werden, müssen einige der konkurrierenden Blüten- und Fruchtansätze per Handarbeit entfernt werden. Während der Ernteperiode muss täglich geerntet werden, besonders bei warmem Wetter wachsen die Früchte enorm schnell.
Im biologischen Anbau spielt der Pflanzenschutz während der Kulturperiode eine besonders große Rolle. Das fängt schon bei der Sortenwahl an. Die heutigen Sorten bringen häufig schon Resistenzen gegen Krankheiten mit. Schädlinge werden mit Nützlingen wie Raubmilben oder Schlupfwespen bekämpft.
Gegen Krankheiten und Schädlinge, die vom Boden aus die Pflanze befallen, hilft eine Veredlung der Gurkenpflänzchen auf krankheitsresistente Kürbisunterlagen.
Gurken werden in ihrem ernährungs-physiologischen Wert besonders hoch eingeschätzt. Trotz des hohen Wasseranteils und des niedrigen Kalorienwertes (8kcal/100g) gehören Gurken aufgrund ihrer Gehalte an Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Kohlenhydraten und Vitaminen zu unseren gesündesten Gemüsearten.
Durch ein dem Insulin verwandten Ferment besitzen sie auch einen hohen diätetischen Wert für die Ernährung von Diabetikern. Ein durchblutungsfördernder Wirkstoff sorgt dafür, dass Gurken auch in der Kosmetik, z.B. für die berühmte Gurkenmaske, Verwendung findet. Zudem unterstützen harnsäurelösende und wassertreibende Stoffe die Entschlackung bei der Frühjahrskur.
Die Gurke – eine erfrischende, wohlschmeckende Bereicherung des Speiseplans und ein Allround-Gemüse für das Wohlbefinden.
Hokkaido: Anders als der Name vermuten lässt, stammt der Hokkaidokürbis wie alle Gewächse aus der Familie der Cucurbita (z.B. Zucchini, Gurke, Melonen) aus Lateinamerika.
Umherziehende Stämme sorgten für seine Verbreitung über ganz Amerika, bis er schließlich durch seefahrende Völker auf verschlungenen Wegen auch nach China, Japan und Frankreich gelangte.
In Japan bekam das fremde Kind dann seinen Namen. In der Provinz Hokkaido wurde er besonders kultiviert und weitergezüchtet. Gelagert wird der Hokkaido möglichst frostfrei und trocken bei Temperaturen um 8-10°C.Unter diesen Umständen ist er mehrere Monate haltbar.
Muskat: Eine in Europa sehr bekannte und etablierte Sorte. Sie wird erst spät reif, kann aber lange gelagert werden. Auch wenn sie noch nicht optimal ausgefärbt sind, kann man sie schon ernten denn sie reifen gut nach.
Für Rohkost, Gratins, Suppen, Pürrees, zum Überbacken, usw.
Squash: Auch als Patisson- oder Ufo-Kürbis bekannt. Als Sommerkürbis bildet er nicht so eine harte Schale aus und ist deshalb nicht so lange haltbar. Für Rohkost, zum Frittieren, Backen und Einmachen.
Spaghetti-Kürbis: Diese Sorte wurde bereits 1930 in Japan gezüchtet. Erst unter dem Namen Vegetable Spaghetti, Gemüse Spaghetti, erlangte sie Ruhm und Ehre und ist heute weltweit beliebt.
Dieser Kürbis kann als ganze Frucht ungeschält gekocht werden. Das Fruchtfleisch zerfällt in Spaghetti-ähnliche Fäden.
Butternut: Die Butternüsse gehören zu den Moschuskürbissen. Sie haben das qualitativ beste Fruchtfleisch mit einem hohen Fruchtfleischanteil, da die Samen sehr klein sind. Sie sind mehr oder weniger birnenförmig, die handelsübliche Farbe ist beige-terracotta.
Sie sind sehr lange lagerfähig. Verwendung wie Hokkaido und Muskat.
Gelber und roter Zentner: Gehört zu den Riesenkürbissen und kann einen Durchmesser von bis zu 1m erreichen. Am häufigsten wird diese Sorte essigsauer eingelegt oder für Suppen und Eintöpfe verwendet.
Da das Fruchtfleisch relativ neutral schmeckt, können sowohl süße, als auch herzhafte Speisen daraus angefertigt werden.
Probieren Sie unsere köstliche Tomate der Sorte „Rougella“ und die süße Cherrytomate "Sakura".
Die Heimat des im Volksmund Liebes-, Paradies- oder Goldapfel genannten Fruchtgemüses sind die Anden Perus und Ecuadors. Auch die Azteken Mexikos bauten dieses Gemüse an.
Kolumbus brachte Tomatenpflanzen um 1500 nach Europa, wo sie allerdings erst als Zierpflanze ein Schattendasein führte. Ihre Früchte standen sogar lange im Verdacht, Liebeswahnsinn zu verursachen.
In der Tat ist in den grünen Teilen der Pflanze und in den noch unreifen Früchten das giftige Alkaloid Solanin enthalten, welches allerdings lediglich Kopfschmerzen und eine trockene Haut verursacht, sowie entzündungserregend wirken soll.
Der Solanin -Gehalt nimmt aber mit zunehmender Reife der Frucht ab bis er praktisch nicht mehr nachweisbar ist.
Botanisch gehört die Tomate in die Familie der Nachtschattengewächse und ist mit Kartoffeln, Paprika und Auberginen verwandt.
Sie ist frostempfindlich und kann erst nach den letzten Frosttagen im Mai, den Eisheiligen, ins Freiland gepflanzt werden. Der professionelle Tomatenanbau in Deutschland sowie in den südlichen Ländern findet aber praktisch zu 100% im geschützten Anbau in Glas- oder Foliengewächshäusern statt, da der Tomatenanbau im Freiland aufgrund der Witterungsschwankungen, besonders zur Erntezeit, qualitative Probleme mit sich bringt.
Im Gegensatz zu unseren konventionellen Kollegen, die ihre Tomaten fast nur noch im erdelosen Verfahren auf Steinwolle anbauen, kultivieren wir Bioanbauern in - häufig selbst hergestellter - Komposterde.
Die Tomate gehört zu den kalorienärmsten Gemüsearten.
Sie enthält ca. 94 % Wasser, aber mindestens 7 wichtige Mineralstoffe, 10 Spurenelemente, 13 Vitamine, Zucker und sekundäre Inhaltsstoffe wie Fruchtsäuren, Farb- und Aromastoffe. Die Gehalte an Zucker und Fruchtsäuren machen in erster Linie den Geschmack aus, sie sind in wohlschmeckenden Sorten besonders hoch. In der Tomatenzüchtung wurde mittlerweile erkannt, dass eine Tomate nicht nur haltbar und schnittfest sein sollte, sondern auch schmecken muss.
Deshalb wird seit einigen Jahren in der Züchtungsauslese vermehrt Wert auf Geschmack und Aroma gelegt, ohne aber die anderen wichtigen Züchtungsziele wie Krankheitstoleranz, Haltbarkeit, Schnittfestigkeit, gleichmäßiges Ausreifen am Strauch und einen hohen Ertrag aus den Augen zu verlieren.
Diese in den Tropen Chinas, Indiens und Afrikas beheimatete Frucht gehört wie die Tomate, Paprika und Kartoffel zu den Nachtschattengewächsen (Botanisch: Solanaceen) und wird in den oben genannten Ländern schon seit 4000 Jahren angebaut. Eine Gemeinsamkeit dieser Pflanzenfamilie ist der Gehalt an dem giftigen Alkaloid Solanin in den grünen Pflanzenteilen, die deshalb nicht zum Verzehr geeignet sind.Ganz im Gegenteil zu den Früchten, die reich an Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Inhaltsstoffen (bei der Krebsabwehr helfende Farb-, Gerb-, Geschmacks-, Aromastoffe) sind und täglich auf dem Speiseplan stehen sollten. Die Aubergine enthält im wesentlichen Wasser (92%), sowie Calcium und Eisen. Ihr werden offiziell eine Reihe von heilsamen Eigenschaften zugeschrieben, z.B. bei Rheuma-, Nieren- und Gallenleiden. Ebenso soll sie den Cholesterinspiegel senken und wird als ideale Frucht für Diabetiker angesehen. Der Geschmack ist eher neutral mit einem leicht bitteren Beigeschmack. Die Bitterstoffe werden ausgeschieden, wenn man die in dicke Scheiben geschnittene Frucht in Salz oder Zitronensaft eine halbe Stunde ziehen lässt. Danach abwaschen, mit Küchenkrepp abtupfen und weiterverarbeiten. Die Frucht ist nicht zum Rohverzehr geeignet, findet aber gekocht, gedünstet, gebraten, gegrillt und gut gewürzt vielfältige Verwendung in allerlei Gerichten, z.B. paniert als pflanzliches Schnitzel, als Ratatouille oder Eintopf. Der Name „Eierfrucht“ bezeichnet die Früchte der Wildpflanze, die weiß oder gelb sind, und Größe und Form eines Hühnereis aufweisen. Der persische Name badindschan bedeutet denn auch „Eierpflanze". Unter den Neuzüchtungen finden sich diese eierartigen Formen wieder, haben aber zumindest hierzulande bisher noch keine Bedeutung am Markt. Hier findet man gewöhnlich im Angebot die blauvioletten bis fast schwarzen Früchte in den unterschiedlichsten Formen von schlangenförmig bis rundoval. Angebaut werden Auberginen in allen gemäßigten Klimaten, wobei Italien zu den Hauptproduzenten gehört. Gelagert werden Auberginen am besten bei 8-10°C. Niedrige Temperaturen unter 5°C verursachen Flecken auf der Schale. Da die Früchte empfindlich auf das Reifegas Ethylen reagieren, sollte man sie nach Möglichkeit nicht neben Äpfeln, Bananen, Tomaten und anderem, reifendem Obst und Gemüse lagern. Quelle: Liebster, 1990
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Die Spargelpflanze, eine mehrjährige Staude, stammt aus Vorderasien und wurde schon von den Ägyptern, Griechen und Römern als Heilpflanze und Delikatesse geschätzt.
Botanisch gehört sie zur Familie der Liliengewächse, ist also mit Lilien, Porree, Zwiebeln und Schnittlauch verwandt.
Die unterirdisch kriechenden, fleischigen Speicherwurzeln überwintern im Boden. Anfang April werden die Spargeldämme aufgeworfen.
Die Spargelsprosse wachsen in den Damm hinein.
Aufgrund des Lichtabschlusses bilden sie kein Chlorophyll, welches Pflanzen die Grüne Farbe verleiht und bleiben deshalb weiß. Grünspargel wächst demnach ohne Dämme heran, was viele arbeitswirtschaftliche Vorteile bringt.
Bei genügend hohen Bodentemperaturen wachsen die Spargelsprosse recht schnell und werden ab ca. Anfang Mai, bis zu zweimal am Tag, gestochen.
Anbau und Pflanzenschutz:
Spargelanbau ist eine aufwändige Angelegenheit und erfordert auch außerhalb der Ernte sehr viel Handarbeit. Besonders die Unkrautbekämpfung wird zu einem großen Teil noch mit Hand und Hacke erledigt.
Da der Spargel dem Boden viele Nährstoffe entzieht, setzen konventionelle Gemüsebauern in der Regel schnell wirksamen, also leicht löslichen Nitratdünger ein. Überschüssiges Nitrat im Boden kann leicht durch Regen ausgewaschen werden, was dazu führen kann, dass besonders in den großen Spargelanbaugebieten, wie auch in anderen Gebieten mit intensivem Gemüsebau, das Trinkwasser mit Nitrat belastet ist.
Biobauern sorgen dagegen durch Untersaat oder Mischkultur mit Leguminosen (Hülsenfrüchte, z.B. Erbsen), und langsam wirkenden organischen Stickstoffdüngern für ausreichend Nährstoffe.
Die Leguminosen können mit ihren speziellen Wurzeln Stickstoff binden, welcher nach dem Absterben der Untersaat langsam zu dem wichtigen Pflanzennährstoff Nitrat umgebaut und dann von den Spargelpflanzen aufgenommen werden kann.
So befindet sich meist wenig Nitrat in leicht löslicher Form im Boden und kann so nicht ins Grundwasser ausgewaschen werden.
Als mehrjährige Dauerkultur wird die Spargelanlage durch viele tierische und pilzliche Schaderreger bedroht.
Im Bio-Spargelanbau wird besonders Wert auf die Auswahl des Standortes gelegt, steht die Kultur doch immerhin 12 Jahre.
Um einer sogenannten Bodenmüdigkeit vorzubeugen, darf Spargel niemals nach Spargel angebaut werden, deshalb ist die Fruchtfolge besonders wichtig. Windoffene Lagen lassen den Pflanzenbestand schnell abtrocknen, sodass Pilzkrankheiten nicht so leicht Fuß fassen können.
Optimal an den Standort angepasste Sorten werden von Krankheiten seltener befallen.
Durch den Erhalt der Artenvielfalt in der Kultur werden Nützlinge als Gegenspieler der Schadinsekten gefördert.
Die organische Düngung fördert zudem nachweislich das Bodenleben, auch hier herrscht ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Schädling und Nützling.
Diese, zur Familie der Speiserüben gehörende, Kohlart ist eine Spezialität in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und den Niederlanden. Sie wird auch fast ausschließlich dort angebaut und ist von April bis Juni erhältlich. Regional ist Stielmus auch unter den Namen Stängel- oder Streifmus bekannt.
Im Gegensatz zu den Mai-, Teltower und Herbstrübchen ist Stielmus ein ausgesprochenes Blatt-Kohl-Gemüse. Man verzehrt nicht die Rübe, sondern das junge Laub.
Dazu werden weiße Rüben oder Herbstrüben mit besonders aufrecht wachsendem Laub so dicht gesät, dass sie gar keine Rüben entwickeln können und gezwungen sind, lange Blattstiele zu bilden. Mitunter werden auch Sorten genommen, die keine Rüben ausbilden. Diese werden mitsamt der Wurzel geerntet, was die Verdunstung der zarten Blätter einschränkt.
Die Inhaltsstoffe des Stielmus sind mit denen des Chinakohls vergleichbar. Besonders Kohlenhydrate, Eiweiß, wertvolle Aminosäuren, Kalium, Calcium, Eisen, Provitamin A und 36mg/100g Vitamin C, sowohl der niedrige Kaloriengehalt sind hervorzuheben. Senföle, die außerdem eine bakterizide Wirkung haben, sind für den dezenten Kohlgeschmack und – geruch verantwortlich.
Rübstiel kann auf vielfältige Weise zubereitet werden:
Er kann roh, fein geschnitten als Salat mit pikantem Dressing, zusammen mit anderen Gemüsearten zu schmackhaften Eintöpfen oder wie Spinat, Mangold und Chinakohl verarbeitet werden. Eine rheinische Delikatesse ist gedünsteter Rübstiel mit gebutterten Kartoffeln und Bratlingen. Stielmus wird bei der Lagerung wie Salat, Mangold oder Spinat behandelt, die Haltbarkeit ist begrenzt. Er ist bei möglichst hoher Luftfeuchte und Temperaturen von 2-5°C zwei bis drei Tage, bei 0-1°C bis zu acht Tagen haltbar.
Hokkaido: aus eigenem Anbau
Anders als der Name vermuten lässt, stammt der Hokkaidokürbis wie alle Gewächse aus der Familie der Cucurbita (z.B. Zucchini, Gurke, Melonen) aus Lateinamerika.
Umherziehende Stämme sorgten für seine Verbreitung über ganz Amerika, bis er schließlich durch seefahrende Völker auf verschlungenen Wegen auch nach China, Japan und Frankreich gelangte.
In Japan bekam das fremde Kind dann seinen Namen, in der Provinz Hokkaido wurde er besonders kultiviert und weitergezüchtet.
Gelagert wird der Hokkaido möglichst frostfrei und trocken bei Temperaturen um 8-10°C. Unter diesen Umständen ist er mehrere Monate haltbar.
Butternut:aus eigenem Anbau
Der Butternutkürbis gehört zu den Moschuskürbissen.
Sie haben das qualitativ beste Fruchtfleisch mit einem hohen Fruchtfleischanteil, da die Samen sehr klein sind. Sie sind mehr oder weniger birnenförmig, die handelsübliche Farbe ist beige-terracotta.
Sie sind sehr lange lagerfähig. Verwendung wie Hokkaido und Muskat.
Muskat:
Eine in Europa sehr bekannte und etablierte Sorte. Sie wird erst spät reif, kann aber lange gelagert werden. Auch wenn sie noch nicht optimal ausgefärbt sind, kann man sie schon ernten.
Sie reifen gut nach. Für Rohkost, Gratins, Suppen, Pürrees, zum Überbacken, usw.
Squash:
Auch als Patisson- oder Ufo-Kürbis bekannt. Als Sommerkürbis bildet er nicht so eine harte Schale aus und ist deshalb nicht so lange haltbar. Für Rohkost, zum Frittieren, Backen und Einmachen.
Spaghetti-Kürbis:
Diese Sorte wurde bereits 1930 in Japan gezüchtet. Erst unter dem Namen Vegetable Spaghetti, Gemüse Spaghetti, erlangte sie Ruhm und Ehre und ist heute weltweit beliebt.
Dieser Kürbis kann als ganze Frucht ungeschält gekocht werden. Das Fruchtfleisch zerfällt in Spaghetti-ähnliche Fäden.
Gelber und roter Zentner:
Gehört zu den Riesenkürbissen und kann einen Durchmesser von bis zu 1m erreichen. Am häufigsten wird diese Sorte essigsauer eingelegt oder für Suppen und Eintöpfe verwendet.
Da das Fruchtfleisch relativ neutral schmeckt, können sowohl süße, als auch herzhafte Speisen daraus angefertigt werden.
Die Kartoffel gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten und am meisten verzehrten Gemüsearten der Welt. Gibt man z.B. in eine Internet-Suchmaschine den Begriff „Kartoffel“ ein, so finden sich allein im deutschen Web fast 19 000 Einträge zu diesem Thema.
So hoch der Bekanntheitsgrad, so schwer ist es, etwas Neues über die Erdknolle zu berichten.
Etwas weniger bekannt ist vielleicht die Geschichte der Kartoffel und welche Bedeutung sie in der Mythologie der Indios hatte.
In Südamerika wurde sie schon 8000 Jahre vor Christus als Kulturpflanze genutzt, während sie bei uns erst seit rund 400 Jahren bekannt ist, aber erst seit 200 Jahren verzehrt wird.
Um die Wichtigkeit dieser Knolle als Lebensgrundlage darzustellen, wurde sie häufig auf künstlerischen Gegenständen, Gebrauchsgütern, Hausgeräten und sogar auf Waffen abgebildet. Oft zeigten diese Darstellungen eine Verbindung von menschlicher oder tierischer Gestalt mit der Kartoffel.
Aufgrund ihrer Augen und sprießenden Keime wurde sie als Fruchtbarkeitssymbol verehrt, Kartoffelgeister sorgten für eine gute Ernte und gesunde Fortpflanzung. Neben Mais und Bohnen war die Kartoffel ein Grundnahrungsmittel, im Gegensatz zum Mais gedeiht sie aber noch in Höhenlagen von 3000 m Höhe und war dadurch noch wertvoller.
Die Bedeutung als Grundnahrungsmittel hat die Kartoffel für viele Völker auch heute noch nicht verloren. Auf den Märkten Südamerikas findet man noch viele ursprüngliche Sorten mit gelben, roten und blauen Knollen.
Die Indios kannten sogar schon gefriergetrocknete Kartoffeln. Dazu wurden die geernteten Knollen auf den Hochebenen ausgebreitet und dem Nachtfrost ausgesetzt. Die intensive Sonneneinstrahlung sorgte tagsüber für die Austrocknung.Das Ergebnis nach einigen Wochen dieser Prozedur war eine gut haltbare, stärkereiche Kost, die als Notration lange Zeit gelagert werden konnte.
Besonders wurde diese Kost als Proviant von Seefahrern wie Sir Francis Drake geschätzt, der letztendlich, neben den Spaniern, für die Einfuhr der Kartoffel nach Europa sorgte.
Kartoffeln enthalten Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Ballaststoffe, Natrium, Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen zahlreiche Vitamine, hauptsächlich Vitamin C, aber auch Vitamin A und Vitamine der B-Gruppe. Für den Geschmack und Geruch der Kartoffel sind ca. 140 chemische Verbindungen verantwortlich. Von allen pflanzlichen Eiweißlieferanten hat die Kartoffel den höchsten Anteil an verwertbarem Eiweiß, das Kartoffeleiweiß verfügt also über eine hohe biologische Wertigkeit. Besonders reich ist das Knollengewächs an den Vitaminen B1, B 2 und C.
Die Vorfahren des Gemüsefenchels waren im Mittelmeergebiet, Vorderasien und Persien heimisch. Dementsprechend wärmeliebend ist er und kann bei uns nur in frostfreien Monaten angebaut werden.
Von Natur aus ist Fenchel eigentlich eine mehrjährige Staude, wird aber als Gemüsekultur einjährig angebaut. Zweijährig wird er zur Samengewinnung für Tee- und Gewürzfenchel kultiviert.
Was als Knolle bezeichnet wird, ist eigentlich eine fleischige Verdickung der Blattstiele, eine sogenannte Schein- oder Sprossknolle.
Fenchel gehört zu den Langtagspflanzen. Das bedeutet, dass der Blütenansatz erfolgt, wenn die Tage am längsten sind. Deshalb wurde früher im Sommer kein Fenchel angebaut, bzw. erst ausgesät, wenn die Tage kürzer wurden. Durch Züchtungen sind jetzt Sorten am Markt, die einen fast ganzjährigen Anbau ermöglichen.
Wie der Gewürzfenchel, der vielen noch aus Kindheitstagen als Tee in mehr oder weniger angenehmer Erinnerung geblieben ist, enthalten die Knollen viel von dem ätherischem Ölen Oleum Foeniculi, Anethol und Menthol. Sie sind außerdem reich an Vitamin C, E, K, Karotin und Mineralstoffen.
Sogar das für Vegetarier wichtige Vitamin B12 ist in Fenchel enthalten. Gemüsefenchel eignet sich für knackige Salate ebenso wie für Aufläufe.
Die über 2000 Jahre alte chinesische Ernährungslehre schreibt dem Fenchel übrigens eine erwärmende Wirkung zu.
Spitzkohl ist eine besondere Spielart des Weißkohls und gilt unter Spitzenköchen als Spitzengemüse.
Die Köpfe fallen in der Regel immer etwas kleiner aus, als die des Weißkohls, bei dem manche Sorten Kopfgewichte von über 3 kg erreichen können.
Spitzkohl ist meistens als erster Kohl im Frühjahr am Markt. Durch seine feinere Struktur ist er zarter als Weißkohl. Er gart daher schneller und ist leichter bekömmlich.
Als Rohkostsalat wird sein besonderes Aroma z.B. hervorragend mit einem Petersilie-Sahne-Joghurt- Dressing unterstützt.
Hinsichtlich der Wert gebenden Inhaltsstoffe unterscheidet sich Spitzkohl nicht vom Weißkohl. Weißkohl hat von allen Kohlsorten den höchsten Gehalt an Vitamin C. Das Besondere an allen Kopfkohlarten ist, dass sie eine Vorstufe des Vitamins C enthalten – das Ascorbigen - welches erst durch Kochen entsteht. Bei allen anderen Gemüsearten wird Vitamin C durch das Garen zerstört. Dadurch ist der besonders hohe gesundheitliche Wert von Kohlsuppen z.B. zur Fastenzeit und anderen Kohlgerichten, besonders im Winter begründet.
Daneben enthält Kohl aber noch eine ganze Palette an wertvollen Inhaltstoffen, neben Vitaminen der B-Gruppe, Provitamin A, Eisen und Jod, sind besonders die sekundären Inhaltsstoffe wie ätherische Senf- und Schwefelöle, hervorzuheben.
Dem Weißkohl wird von der Volksmedizin eine ganze Reihe gesundheitlicher Anwendungsgebiete zugeschrieben, es muss aber erwähnt werden, dass er für Magen- und Darmkranke aufgrund seiner blähenden Wirkung nicht geeignet ist.
Die anderen können gegen das Gegrummel im Bauch mit einer ordentlichen Prise Kümmel (probieren Sie auch mal Kreuzkümmel!) angehen.
Im Gegensatz zum Lagerkohl im Winter ist frischer Frühjahrsweiß- und Spitzkohl nicht sehr lange haltbar und sehr ethylenempfindlich. Nach Möglichkeit sollte er bei Temperaturen unter 5°C nicht in der Nähe von reifenden Früchten gelagert werden, gelbliche Umblätter müssen sofort entfernt werden.
Jeder würde Rhabarber erstmal spontan zum Obst rechnen, wird er doch hauptsächlich zu Süßspeisen wie Kuchen, Kompott und Marmelade verarbeitet.
Tatsächlich wird er aber botanisch dem Gemüse zugeordnet, da nicht der Fruchtstand, sondern die Stängel gegessen werden.
Schon vor 4000 bis 5000 Jahren wurde der sogenannte „Medizinische Rhabarber“ gegen Darmträgheit und Pest in China eingesetzt. Allerdings erst ab dem 18.Jh. wurden die Blattstiele in England erstmals als Gemüse genutzt.
Als Süßspeise wird er sogar erst verwendet, seitdem Zucker bezahlbar wurde.
Rhabarber ist eine ausdauernde Staude, die in unterirdischen, fleischig verdickten Wurzeln überwintert. Im Frühjahr treiben sie aus Knospen wieder aus und können bis Johanni (24.Juni) geerntet werden. Danach sollten die Pflanzen nicht mehr beerntet werden, weil sie für das nächste Jahr Kräfte sammeln müssen. Außerdem steigt dann der Oxalsäuregehalt*, der sonst nur in den Blättern in höherer Konzentration vorhanden ist (die Blätter sind ungenießbar und dürfen nicht verzehrt werden) auch in den Stielen langsam an.
Seinen sauren Geschmack verdankt der Rhabarber Apfel- und Zitronensäuren, er ist reich an Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin A, C und K, Mineralstoffen und Pektinen.
Der Name Rhabarber ist wahrscheinlich abgeleitet von der lateinischen Bezeichnung Radix barbaris, was soviel heißt wie „Wurzel der Barbaren“. Als Barbaren wurden im alten Griechenland Fremdländer, die die griechische Sprache nicht perfekt beherrschten und „….ein Kauderwelsch von sich gaben“, so betitelt. Die Silbe Rha kommt von dem alten Namen der Wolga - Rha - an deren Ufern die „fremdländische Wurzel“ angebaut wurde.
Noch eine Besonderheit aus der Zeit der ersten Tonfilme: Damit z.B. für eine Marktszene eine gleichmäßige und lebhafte Geräuschkulisse erzeugt wurde, mussten die Statisten ständig „Rhabarber, Rhabarber…..“ vor sich hersagen. Daher stammt der Ausdruck für sinnloses Geschwätz.
Quelle: Liebster, 1990, www. Wikipedia.de
* Info Oxalsäure (Kleesäure): Ist in den Rhabarberstielen in unbedenklich niedriger Konzentration vorhanden und sollte Sie nicht vom Genuss dieser erfrischenden Gemüseart abhalten. Mit der Zugabe von 0,3 g kohlensaurem Kalk pro 100g Rhabarber beim Kochen wird auch diese kleine Menge Säure gebunden und dann mit dem Kochwasser weggeschüttet. Im menschlichen Körper bindet Oxalsäure Calcium, dem kann mit dem Verzehr von calciumreichen Lebensmitteln (z.B. Milchprodukten) entgegengewirkt werden.
Quelle: Liebster, 1990
Die Vorliebe der Deutschen, für Kohlgerichte in allen erdenklichen Variationen hat uns den Spitznamen „Krauts“ eingebracht. Damit kann man bestens leben, gehört Kohl doch zu den gesündesten, schmackhaftesten und vielfältigsten Gemüsearten der Welt.
Alle Kohlsorten enthalten besonders viel Vitamin C, sind reich an Mineral- und Ballaststoffen und Senfölen. Als Kopfkohl werden die Kohlsorten bezeichnet, deren leicht wachsartige Blätter einen festen, runden - oder beim Spitzkohl spitzrunden – Kopf bilden.
Viele Regionalnamen wie Kabbes, Kabis, Komst oder Welschkohl zeugen von der weiten Verbreitung des Kohls. Die Wildform stammt von den Küsten des Mittelmeeres und des Nordatlantiks. In Deutschland kommt sie erstaunlicherweise nur auf Helgoland vor. Im Laufe der Jahrtausende entstanden durch den Eingriff des Menschen die uns heute bekannten Formen.
Ein Kräuterkundiger schrieb einst:“ der Kohl ist der Hund unter dem Gemüse, denn er ließ sich vom Mensch formen, wie dieser.“ Blumenkohl und Brokkoli haben sich aus der gleichen Urform entwickelt. Die essbaren Teile sind eigentlich die Blütenstiele und –knospen, welche die sogenannte „Blume“ bilden. Während beim Blumenkohl die Stiele und Knospen verschmelzen und eine geschlossene Blume bilden, kann man sie beim Broccoli noch deutlich differenziert erkennen, der Kopf ist eher locker aufgebaut. Er hat außerdem mehrere Seitentriebe, die Broccoletti.
Wegen der Seitentriebe und dem Strunk wird Broccoli auch als Spargelkohl bezeichnet, denn geschält sind sie zart wie Spargel und können durchaus mitgegessen werden. Blumenkohl ist weiß, weil er gebleicht wird, Sonne und Tageslicht werden mit Hilfe der großen Blätter abgeschirmt. Broccoli dagegen wächst im vollen Licht heran. Aufgrund seines Chlorophyllgehaltes ist er grün und enthält aus demselben Grund mehr ernährungsphysiologisch wichtige Inhaltsstoffe als Blumenkohl.
Besonders die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und die Vitamine A, B1,B2 und C. Der Vitamin-C-Gehalt ist sogar fast so hoch wie in Paprika. Die Farben der Blume variieren von Sorte zu Sorte von dunkelgrün bis hellgrün.
Bläuliche und violette Verfärbungen können sortenbedingt sein oder durch starke Sonneneinstrahlung entstehen. Broccoli und Blumenkohl sollten möglichst kühl bei 0-2° C gelagert werden. Er ist sehr ethylenempfindlich, in der Nähe von reifenden Früchten wie Äpfeln, Bananen und Tomaten kann er sehr schnell gelb werden.
Der Dichter Ludwig Uhland dichtete irrtümlicherweise: „ Und dann das edle Sauerkraut – wir dürfen` s nicht vergessen – ein Deutscher hat` s zuerst gebraut – drum ist` s ein deutsches Essen.“
Zwar wird Sauerkraut bzw. Weißkohl auf der ganzen Welt fast untrennbar mit den Deutschen in Verbindung gebracht, aber Sauerkraut stammt ursprünglich aus dem Elsass und ist dort ein Nationalgericht. Wer es erfunden hat ist bis heute nicht geklärt.
Der britische Seefahrer und Entdecker Kapitän Cook nahm Sauerkraut immer auf seinen langen Schiffsreisen mit. Mit dem Erfolg, dass seine Mannschaft weniger häufig an Skorbut erkrankte, als andere Seeleute.
Mittlerweile wissen wir, dass 400g Sauerkraut ebensoviel Vitamin C besitzen, wie eine Kiwifrucht. Über das Sauerkraut wurden die Seeleute außerdem mit Vitamin A, B, C, und K sowie Kalium, Kalzium, Eisen und Ballaststoffen versorgt. Sekundäre Pflanzenstoffe sollen die Blutgerinnung beeinflussen, die Verdauung fördern und vor Krebs schützen.
„Der beste Krautesser wird am ältesten!“ - wussten schon die alten Griechen und Römer mit diesem Sprichwort das gesunde Gemüse zu beschreiben. Es galt sogar als DAS gesündeste Gemüse überhaupt und wurde wegen seines Wohlgeschmackes und der heilenden Wirkung geschätzt.
Hippokrates und der Pfarrer Kneipp setzten es gegen Verdauungsstörungen, Wurmbefall, Gicht, Diabetes, Brandwunden und Mückenstiche ein.
Allerdings entfaltet es seine gesundheitliche Wirkung am besten in rohem Zustand genossen. Mit Fett und Fleisch zubereitet belastet es eher den Magen. Gegen Blähungen fügt man dem Gericht Kümmel oder Bohnenkraut zu. Kartoffeln als reichliche Beilage binden die Säure des Sauerkrautes, so dass Sodbrennen verhindert wird. Quelle: www.wdr.de
Um diese Frage zu beantworten, muss an dieser Stelle zunächst ein Wort zur aktuellen Panikmache diesbezüglich gesagt werden: Das Solanin in Kartoffeln und hier vor allem in den Schalen steckt, wissen wir nicht erst seit heute. Das daraus eine reisserische Story gemacht wird, spiegelt einmal mehr unseren kranken Zeitgeist wieder.
Schon Paracelsus wusste, das ausschließlich die Dosis das Gift macht. Und Samuel Hahnemann hat durch die Begründung der Homöopathie bewiesen, das Gifte sogar Gesundheitsfördernd und heilend wirken können.
Scheinbar leben wir immer mehr in einer Zeit, in der analytische Einzelbetrachtungen von Spezialisten, die außer ihr Fachgebiet scheinbar nichts anderes mehr ganzheitlich betrachten und erfassen können, mehr Gewicht haben und von den Medien aufgebauscht werden, als Jahrtausende altes und täglich praktiziertes Wissen. Über die Empfehlung, man sollte Kartoffeln immer schälen und keinesfalls mit Schale essen kann ich nur lachen. Denn andernfalls wäre ich nicht in der Lage diese Zeilen zu schreiben sondern im Gegenteil schon lange tot.
Auch wenn ich glaube, das die meisten Menschen Kartoffeln allein aus Zeitgründen und wegen des erdigeren Geschmacks zu über 90% schälen, hier ein paar Zahlen und Daten um die Diskussion einmal etwas runter zu holen:
Kartoffeln enthalten natürlicherweise Solanin und Chaconin!
In der Kartoffelschale befindet sich davon deutlich mehr als in der Kartoffel selber. Das gleiche gilt für grüne Stellen. Hier sind die Werte am höchsten!
Solanin und Chaconin können zu Vergiftungserscheinungen und sogar zum Tod führen!
Moderne Kartoffelsorten enthalten deutlich weniger Solanin als noch nach dem Krieg ( 3-7mg/100g zu 30-35mg/100g 1943 )!
Sie müssten um Vergiftungserscheinungen davon zu tragen 500g rohe Kartoffeln essen!
Um den tödlichen Wert von 400 Milligramm Solanin zu erreichen müssten Sie schlappe 4-20 kg ( je nach Solaninwert der Sorte) Kartoffeln auf einmal essen! (Viel Spaß dabei)
Bei den Indios war die Kartoffel das Symbol für Fruchtbarkeit oder das wahre Gold der Inka. Schon 8000 vor Christus war die Kartoffel im südamerikanischen Anden-Gebiet bekannt.
Kartoffeln, zumal Bio-Kartoffeln, auch wenn Sie in manchen Jahren etwas klein ausfallen, schmecken einfach super!
Kartoffeln enthalten auf 100g nur 70 Kcal!
Direkt unter der Schale befinden sich die meisten Vitamine und Mineralstoffe, unter anderem sehr viel Vitamin C ( teilweise mehr als in Äpfeln), weitere Vitamine, Ballaststoffe für die Sättigung und viel hochwertiges Eiweiß!
Kartoffeln sind sehr leicht verdaulich!
Und nun noch eine ganz persönliche Meinung zu Stern TV:
Es mag viele gute Beiträge in dieser Sendung geben. Was Ernährung angeht habe ich dort allerdings noch keine echten Experten gesehen. Wer Udo Pollmer, seines Zeichens Lebensmittelchemiker und sonst nichts, als Fachkundigen für Ernährungsfragen einlädt hat bei mir verspielt. Der Mann hat auch schon offen Werbung für Coca-Cola und McDonalds gemacht und ist für mich völlig unglaubwürdig.
Fazit: Bei richtiger Lagerung, dunkel und kühl und nach Wegschneiden der grünen Stellen und anschließendem Kochen, gibt es nichts, was gegen den Verzehr von Kartoffeln mit oder ohne Schale spricht. Oder glauben Sie, das all die Menschen die in den letzten 10.000 Jahren Kartoffeln gegessen haben und das wahrscheinlich deutlich mehr als wir heute, davon krank geworden sind?
Liebe Grüße, ihr Franz- Josef Lesker
25.10.2007

Zitrusfrüchte sind mit ihrem hohen Vitamin C Gehalt nicht nur nur Saft- und Kraftvoll, sondern können Ihnen auch helfen Schnupfen und Husten vom Leib zu halten.
Orangen, Clementinen und Co. aus ökologischem Anbau sind unbehandelt, d.h. frei von unerwünschten chemischen Rückständen. Vor und nach der Ernte ist Chemie tabu, es werden sanfte Methoden verwendet um schmackhafte Früchte und eine gute Ernte zu erzielen. Die Früchte werden außerdem erst geerntet wenn sie wirklich reif sind.
Die kürzere Haltbarkeit zu den konventionellen Früchten lässt sich leider nicht leugnen. Das liegt daran, dass die Früchte nach der Ernte zur Konservierung nicht gewachst und nicht begast werden. Daher ist die Schale meistens etwas matter, dafür aber essbar.

Konventionelle Früchte die als „unbehandelt“ bezeichnet werden, werden nach der Ernte ebenfalls nicht behandelt, aber die chemische Behandlung vor der Ernte fällt rechtlich nicht ins Gewicht.
Unsere saftigen Clementinen und Orangen reifen unter der südlichen Sonne Italiens. Die Clementinen und Orangen von Biosybaris aus Calabrien werden exklusiv für unseren Großhandel angebaut. Biosybaris- das sind die drei Geschwister Minisci: Anita, Maria-Grazia und Angelo, die mit innovativen Ideen biologische Erzeugnisse in Calabrien anbauen. Unter anderem die herrlich süß-sauren Clementinen.
Auf die Plätze, fertig, los….
Schlagen Sie der Erkältung ein Schnippchen.
06.09.2007
Was ist ökologischer Obstbau?
Die praktischen Unterschiede zwischen ökologischem Obstbau bei Augustin und herkömmlichem Obstbau:
Jeder Öko-Obstbau wird doppelt kontrolliert: zum einen durch seinen Anbauverband (bei Augustin ist dies Demeter), zum anderen durch seine EG-Kontrollstelle.
Der Ertrag der Obstbauflächen liegt im ökologischen Obstbau um ca. 33 % niedriger als bei vergleichbaren Flächen, die im herkömmlichen Landbau bewirtschaftet werden. Zudem ist der Arbeitsaufwand höher.
Wird im ökologischen Obstbau auch gespritzt?
"Spritzen" wird häufig gleichgesetzt mit "Gift spritzen" und daraus resultiert eine generelle Abneigung gegen einen mechanischen Vorgang, der nichts damit zu tun hat was sich in der Spritze befindet.
Strikt verboten ist im ökologischen Obstbau die Verwendung von
Gegen den Schorf-Pilz werden die Elemente Kupfer und Schwefel (die als Spurenelemente im Apfel von Natur aus schon vorkommen) gespritzt, Neem (Extrakt aus den Kernen des Neembaumes) gegen Läuse, Quassia (Bitterholz-Extrakt) gegen den Befall der Apfelsägewespe, Algenpräparate und Vinasse zur Nährstoff-Versorgung, Heißwasser-Methode gegen Lagerfäulen, Gesteinsmehle, um die Phenolbildung (Abwehr) anzuregen. Heute gibt es nicht gegen jeden Schädling ein natürliches Spritzmittel: Blutlaus-Kolonien werden daher nur mit einem scharfen Wasserstrahl abgespritzt.
Zudem experimentieren die Augustins auch mit selbsthergestellten homöopathischen Präparaten.
Bio-Anbau heißt für die Augustins jedoch nicht nur, chemisch-synthetische Mittel gegen organische auszutauschen, sondern darauf hinzuarbeiten, die Pflanze durch ganzheitliche Maßnahmen wie die Gesunderhaltung des Bodens und Förderung von Nützlingen durch Biotope und Blühstreifen gegen Krankheiten widerstandsfähig zu machen.
Weitergehende Infos zum Anbau der leckeren Bio-Äpfel von Augustin gibt es hier
21.07.2007
Pfirsiche und Nektarinen haben Hochsaison und schmecken jetzt besonders köstlich. Leider sind sie nicht sehr lange haltbar. Denn anders als bei herkömmlich angebautem Obst, welches oft mit Antioxidationsmitteln behandelt ist und dadurch einen Schutzfilm aus fragwürdiger Zusammensetzung erhält, ist Bio-Obst unbehandelt. Auch für den Anbau selber steht den konventionellen Obstbauern, gerade im Ausland, eine breite Palette an Pestiziden zum Schutz vor Pilzen und Fäulnis zur Verfügung. Das erleichtert die Lagerung und Vermarktung der empfindlichen Früchte sehr.
Wie Sie wissen stammen unsere Nektarinen und Pfirsiche aus kontrolliert ökologischem Anbau. Sie werden weder während des Anbaus noch nach der Ernte mit Pestiziden behandelt. Die Früchte sind deshalb sehr empfindlich und verderben schnell. Geniessen Sie diese jahreszeitlichen Muntermacher deshalb schnell nach dem Kauf oder der Lieferung über unseren Lieferservice. Ansonsten helfen nur der Kühlschrank und Temperaturen nahe der Null-Grad-Grenze.
28.06.2007

Die Ähnlichkeit der Aprikosen mit den Pfirsichen kommt nicht von ungefähr. Gehören sie doch der gleichen Familie und Gattung an wie Pflaumen, Nektarinen, Pfirsiche, Mandeln und Bittermandeln. Ihre Heimat ist China, sowie das Hochland zwischen Kaspischem und Schwarzem Meer.
Die Hauptproduktion findet in wärmeren Gefilden wie Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland, Süd-Osteuropa und Kalifornien statt.
Typisch für die Aprikosenfrucht ist die Furche, die die Frucht in zwei Backen teilt. Das Fruchtfleisch variiert von weiß bis gelb über sämtliche orange Farbschattierungen. Es enthält als Fruchtsäure hauptsächlich Apfel- und Zitronensäure. Nennenswert sind die Gehalte an Vitamin C und Eisen. Der Provitamin A (Carotin)-Gehalt ist so hoch wie in kaum einer anderen Frucht.
Die Verwandtschaft zur Bittermandel bringt noch einen anderen Umstand mit sich: Wie viele Steinfrüchte enthält der Kern der Aprikose eine kleine Menge Blausäure. Diese geht aber nicht in das Fruchtfleisch über und ist in diesen geringen Mengen auch nicht gesundheitsschädlich. Bei Erhitzung und Verarbeitung verflüchtigt sich die Blausäure und zurück bleibt ein angenehmes, marzipanähnliches Aroma.
Aprikosenfrüchte vertragen tiefe Lagertemperaturen und sind bei 0-1°C ca. drei Wochen haltbar. Sind die Früchte allerdings reif, dann sollten sie eher bei 7-10°C gelagert werden, da sie sonst durch die Kälte das Aroma verlieren würden.
14.06.2007

Am 14.ten April bei herrlichem Sonnenschein und warmen 25 Grad haben wir Pflanzkartoffeln der Sorte Presto in die Erde gelegt. Das in dieser kurzen Zeit daraus erstklassige Frühkartoffeln geworden sind, liegt an den ungewöhnlich warmen April- Temperaturen und an unserer guten Pflege.
Auf den Boden und die Trockenheit abgestimmte Bewässerung und das regelmäßige lockern der Erde, bei dem wir Bio- Gärtner auch gleich die unerwünschten Wildkräuter in Schach halten, bescheren uns ab der kommenden Woche erste eigene Kartoffeln seit Jahren.
Die Ernte der "Frühen" gehen wir sehr sensibel und mit Vorsicht an. Die noch junge und zarte Schale ist sehr empfindlich. Das ist auch der Grund, warum die ersten Frühkartoffeln immer etwas "zerzaust" aussehen. Dem Geschmack dieses leckeren Frühlingsgemüses tut das allerdings keinen Abbruch.
Ganz im Gegenteil: Ohne großen Schälaufwand, nur leicht gebürstet, gekocht und in vielerlei Varianten auf den Tisch gebracht, bereichern die Frühchen nicht nur den jahreszeitlichen Speiseplan sondern sind zudem auch noch erstklassige Nährstoff- und Vitalstofflieferanten. Ideal um unseren Organismus wieder so richtig auf Trab und für den Sommer in Form zu bringen.
Auf unserer Rezeptseite haben wir ein paar leckere Frühkartoffelrezepte für Sie eingestellt. Klicken Sie sich rein!
28.04.2007

Stielmus ist eine der ersten frischen Gemüsearten, die im Frühjahr aus regionalem Anbau angeboten werden. Diese, zur Familie der Speiserüben gehörende, Kohlart ist eine Spezialität in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und den Niederlanden. Sie wird auch fast ausschließlich hier angebaut und ist von April bis Juni erhältlich. Regional ist Stielmus auch unter den Namen Stängel- oder Streifmus bekannt. Im Gegensatz zu den Mai-, Teltower und Herbstrübchen ist Stielmus ein ausgesprochenes Blatt-Kohl-Gemüse. Man verzehrt nicht die Rübe, sondern das junge Laub.
Dazu werden weiße Rüben oder Herbstrüben mit besonders aufrecht wachsendem Laub so dicht gesät, dass sie gar keine Rüben entwickeln können und gezwungen sind, lange Blattstiele zu bilden. Mitunter werden auch Sorten genommen, die keine Rüben ausbilden. Diese werden mitsamt der Wurzel geerntet, was die Verdunstung der zarten Blätter einschränkt.
Die Inhaltsstoffe des Stielmus sind mit denen des Chinakohls vergleichbar. Besonders Kohlenhydrate, Eiweiß, wertvolle Aminosäuren, Kalium, Calcium, Eisen, Provitamin A und 36mg/100g Vitamin C, sowohl der niedrige Kaloriengehalt sind hervorzuheben.Senföle sind für den dezenten Kohlgeschmack und – geruch verantwortlich.
Rübstiel kann auf vielfältige Weise zubereitet werden. Er kann roh, fein geschnitten als Salat mit pikantem Dressing, zusammen mit anderen Gemüsearten zu schmackhaften Eintöpfen oder wie Spinat, Mangold und Chinakohl verarbeitet werden. Eine rheinische Delikatesse ist gedünsteter Rübstiel mit gebutterten Kartoffeln und Frikadellen.
Stielmus wird bei der Lagerung wie Salat, Mangold oder Spinat behandelt, die Haltbarkeit ist begrenzt. Er ist bei möglichst hoher Luftfeuchte und Temperaturen von 2-5°C zwei bis drei Tage, bei 0-1°C bis zu acht Tagen haltbar.
Der von uns angebotene Stielmus wird stets frisch geerntet, gewaschen und direkt verpackt oder verkauft. Rezepte zum Stielmus finden Sie hier.

Die Spargelpflanze ist eine mehrjährige Staude und stammt aus Vorderasien. Sie wurde schon von den Ägyptern, Griechen und Römern als Heilpflanze und Delikatesse geschätzt. Botanisch gesehen gehört sie zur Familie der Liliengewächse, ist also mit Lilien, Porree, Zwiebeln und Schnittlauch verwandt.
Die unterirdisch kriechenden, fleischigen Speicherwurzeln überwintern im Boden. Anfang April werden die Spargeldämme aufgeworfen. Die Spargelsprosse wachsen in den Damm hinein. Aufgrund des Lichtabschlusses bilden sie kein Chlorophyll, welches Pflanzen die Grüne Farbe verleiht und bleiben deshalb weiß. Grünspargel wächst demnach ohne Dämme heran, was viele arbeitswirtschaftliche Vorteile bringt. Bei genügend hohen Bodentemperaturen wachsen die Spargelsprosse recht schnell und werden ab ca. Anfang Mai, bis zu zweimal am Tag, gestochen.

Anbau und Pflanzenschutz:
Spargelanbau ist eine aufwändige Angelegenheit und erfordert auch außerhalb der Ernte sehr viel Handarbeit. Besonders die Unkrautbekämpfung wird zu einem großen Teil noch mit Hand und Hacke erledigt. Da der Spargel dem Boden viele Nährstoffe entzieht, werden im herkömmlichen Spargelanbau in der Regel schnell wirksame, also leicht lösliche Nitratdünger eingesetzt. Weil die Pflanzen nicht den kompletten Dünger verbrauchen, gibt es in intensiven Gemüseanbaugebieten oftmals die allzu bekannten Grundwasserprobleme und Trinkwasserbelastung.
Biobauern dagegen sorgen durch Untersaat oder Mischkultur mit Leguminosen (Hülsenfrüchte, z.B. Erbsen), und langsam wirkenden organischen Stickstoffdüngern für ausreichend Nährstoffe. Die Leguminosen können mit ihren speziellen Wurzeln Stickstoff binden, welcher nach dem Absterben der Untersaat langsam zu dem wichtigen Pflanzennährstoff Nitrat umgebaut und dann von den Spargelpflanzen aufgenommen werden kann.

So befindet sich meist wenig Nitrat in leicht löslicher Form im Boden und wird so nicht ins Grundwasser ausgewaschen. Als mehrjährige Dauerkultur wird die Spargelanlage durch viele tierische und pilzliche Schaderreger bedroht. Obwohl Spargel sehr empfindlich auf Pestizide reagiert, wird im konventionellen Anbau je nach Befall mit durchschnittlich 18-25 Pestizidspritzungen pro Jahr, häufig auch vorsorglich, dem Krankheits- und Unkrautbefall begegnet.
Im Bio-Spargelanbau wird besonders Wert auf die Auswahl des Standortes gelegt, steht die Kultur doch immerhin 12 Jahre. Um einer sogenannten Bodenmüdigkeit vorzubeugen, darf Spargel niemals nach Spargel angebaut werden, deshalb ist die Fruchtfolge besonders wichtig.
Windoffene Lagen lassen den Pflanzenbestand schnell abtrocknen, sodass Pilzkrankheiten nicht so leicht Fuß fassen können. Optimal an den Standort angepasste Sorten werden von Krankheiten seltener befallen. Durch den Erhalt der Artenvielfalt in der Kultur werden Nützlinge als Gegenspieler der Schadinsekten gefördert. Die organische Düngung fördert zudem nachweislich das Bodenleben, auch hier herrscht ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Schädling und Nützling.
17.04.2007

Ab der 14. Kalenderwoche können wir Ihnen zusätzlich zu den Bioladen Fair Bananen aus der Dominikanischen Republik auch Bioladen Fair Bananen aus Ecuador anbieten.
Die Bananen werden auf der Plantage Carpe Diem der Firma Super Fruit S.A. angebaut. Dieses Unternehmen produziert ausschließlich Bio-Bananen in der Region Machale. Machale liegt in einer Zone, die für den Bananenanbau besonders geeignet ist.
Die literarische Bedeutung von Carpe Diem hat jeder schon einmal gehört: „Nutze den Tag“. Carpe Diem bedeutet aber auch „ernten“, und beinhaltet alles was der Ernte voran gegangen ist: säen, pflegen, gießen, Geduld haben und die Pflanzen und Früchte wachsen sehen.
Die Plantage nutzt vielfältige Möglichkeiten unter Einbeziehung des Ökosystems, um Bananen mit einer hohen biologischen Qualität zu produzieren. Die Unkrautbekämpfung in den Bananenplantagen erfolgt ausschließlich mechanisch, zum größten Teil per Handarbeit. Damit Krankheiten und Schädlinge nicht überhand nehmen, ist eine genaue Beobachtung des Pflanzenbestandes notwendig.

Kranke oder befallene Pflanzenteile werden sofort entfernt. Angebaut sind die Bananen nach der EG-Bio-Verordnung und zertifiziert durch Skal. Die Plantage stellt ihren Kompost selbst her. Monatlich fallen etwa 200 kg Kompost an, welcher als Substrat und zur Bodenverbesserung eingesetzt wird. Die Bewässerung findet mit Hilfe von Sprengern unterhalb der Blätter statt.
Es ist wichtig, dass die Bananenpflanzen nicht über Kopf bewässert werden. So können die Blätter in diesen ohnehin schon sehr feuchtwarmen Gebieten besser abtrocknen und werden nicht durch die zusätzliche Feuchtigkeit anfälliger für Pilzkrankheiten.
Die Packstation wurde nach den striktesten Hygienenormen für frische Früchte entworfen. Dort können täglich bis zu 1200 Kartons gewaschen, sortiert und verpackt werden.
Die Bananenhände sind mit einem Sticker versehen, auf welchem Sie eine Tracking - Nr. 3000 finden. Unter www.bioladen.de können sie diese Nr. eingeben und einen Einblick in Produktion, Verpackung, Transport, Reiferei und mehr bekommen.

Porree oder auch Lauch gehört zu den Zwiebelgewächsen. Bereits im Mittelalter schätze man den Porree. Besonders im Mittelmeerraum war er weit verbreitet. Über Kaiser Nero wird berichtet, dass er eine solch große Leidenschaft für Porree gehabt haben soll, dass man ihn heimlich den "Porrophagus" (Porreefresser) nannte.
Im Mittelalter wurde das Gewächs von Italien nach Mitteleuropa gebracht. Auch heutzutage noch liegt das Hauptanbaugebiet des Porree im Mittelmeerraum und in Europa. In Deutschland liegt der Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen.
Porree hat sich durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C und K, sowie die Vielzahl an Spurenelementen (Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen) einen Namen gemacht und darf in keiner Küche fehlen. Ob als Gemüse zubereitet oder als Gewürz- Porree ist der richtige "Begleiter" in allen Lebenslagen.
Der Broccoli oder Brokkoli ist eine mit dem Blumenkohl eng verwandte Gemüsepflanze. Beide gehören zur Familie der Kreuzblütengewächse. Ursprünglich kommt der Broccoli aus Kleinasien.
In Europa war er zunächst nur in Italien verbreitet. Erst im 16.Jahrhundert gelangte er durch Katharina von Medici nach Frankreich. In England machte er sich als "italienischer Spargel" einen Namen. Im 18.Jahrhunderte eroberte der Broccoli schließlich auch Amerika, wenn auch zunächst nur als Versuchspflanze.
Heutzutage ist der Broccoli in den meisten Küchen ein gern gesehener Gast. Neben vielerlei Zubereitungsmöglichkeiten hat der Broccoli noch viele andere Dinge zu bieten.
So auch seine Heilwirkungen- .Broccoli oder sein Sud hilft beispielsweise bei Sodbrennen, Magenübersäuerungen, Magengeschwüren und auch bei Darmentzündungen.

Herbstzeit ist Apfelzeit! Der Cox Orange ist wohl eine der ältesten Apfelsorten. Er gehört zu Gattung der Kulturäpfel (Malus domestica). 1825 wurde er von Richard Cox in England entdeckt. Ab 1850 sorgte die Baumschule Smale für seine Verbreitung in der ganzen Welt.
Heutzutage ist der Cox Orange über die ganze Welt verteilt und gehört zu den beliebtesten und wohlschmeckensten Tafeläpfeln.
Der Anbau jedoch stellt sich als etwas problematisch dar, da der Cox sehr hohe Ansprüche an seine Lage und den Boden hat. Nur für erfahrene Gärtner trägt der Anbau auch die erhofften Früchte. Doch durch seinen einzigartigen Geschamck hat sich diese Sorte über die Jahre hin halten können. Das gelbe, knackig, saftige Fruchtfleisch weist einen ausgeprägt würzig-fruchtigen und süß-aromatischen Geschmack auf.
Diese Apfelsorte eignet sich auch für Apfelallergiker, da der Allergengehalt in dieser Sorte besonders gering ist.

