Warum "bio" einfach besser ist...

Es gibt viele gute Gründe sich beim Einkauf konsequent für Lebensmittel aus kontrolliert ökologischer Erzeugung zu entscheiden. Der Verzicht auf Pestizide und synthetische Mineraldünger und die damit verbundene Schonung von Böden, Grundwasser und ganzen Ökosystemen ist nur einer davon. Ebenso wichtig ist sicher der gesundheitliche Aspekt: Denn Bioprodukte enthalten nur ein Minimum an Schadstoffen, dafür aber bedingt durch den schonenden Anbau eine Fülle wertvoller Vitalstoffe und Vitamine. Und dass Obst, Gemüse oder auch Fleisch aus biologischer Erzeugung den Geschmack und das Aroma beinhalten, das wir bei konventionellen Produkten schon seit Jahrzehnten vermissen, ist längst ein offenes Geheimnis.

Der Ökolandbau leistet aber auch einen wertvollen Beitrag zur Arterhaltung bzw. Sortenvielfalt. Ginge es nach den industriellen Erzeugern hätten wir bald nur noch ganz wenige Sorten zur Verfügung, die so hochgezüchtet sind, dass sie nur durch massiven Chemieeinsatz den gewünschten Ertrag bringen. Anspruchslose, schädlingsresistente, aber dafür geschmacklich hervorragende Sorten sind dagegen immer mehr unter Druck geraten und in vielen Fällen schon ganz verschwunden. Ein weiteres Argument für "bio": Der ökologische Landbau sichert eine stattliche Anzahl regionaler Arbeitsplätze. Ein sicherlich wichtiger Aspekt, der immer mehr an Bedeutung gewinnt.

"Bio light" oder warum in Zukunft weitere Bio-Mogelpackungen drohen...

Die Nachfrage nach Bioprodukten ist – auch und gerade bei den großen Supermarktketten – derzeit riesig. So erfreulich dieser Trend im Prinzip ist, besteht auch eine große Gefahr: Die großen Handelsketten dürften nämlich mittelfristig verstärkt Druck ausüben, um die Anforderungen für die Zertifizierung biologisch erzeugter Lebensmittel immer weiter abzusenken. Denn nur so können die Handelsriesen ausreichend Ware zu den von den Supermärkten gewünschten niedrigen Preisen bereithalten.

Da bereits das momentane Gütesiegel für Bioware nur relativ laxe Anforderungen an die Erzeuger stellt, ist es schon jetzt ratsamer, sich so weit wie möglich an den Siegeln der klassischen Ökolandbauverbände wie Bioland, Demeter, Naturland etc. zu orientieren.

Bioland Hof Lesker KG · 48703 Stadtlohn · Tel.: 02563-97327
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